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Tödlicher Polizeieinsatz in Oldenburg: Die Linke Niedersachsen fordert unabhängige Aufklärung

Die Linke. Nds

Am Osterwochenende kam es in Oldenburg zu einem tödlichen Polizeieinsatz, bei dem ein schwarzer Mann erschossen wurde. Die Linke Niedersachsen zeigt sich tief erschüttert und fordert eine umfassende, unabhängige Aufklärung des Falls.

Marianne Esders, Mitglied des Landesvorstands der Linken Niedersachsen, erklärt:

„Lorenz A. wurde in Oldenburg von der Polizei mit vier Schüssen getötet. Drei davon trafen ihn von hinten. Lorenz A. war Schwarz.“

Der Fall erinnert Esders an weitere tödliche Polizeieinsätze gegen Schwarze Menschen und People of Color in Niedersachsen. 
"Vor einem Jahr, am 30. März 2024, wurde Lamin Touray in Nienburg von der Polizei mit acht Schüssen getötet. Lamin Touray war Schwarz." 

Die Linke Niedersachsen bewertet diese Fälle nicht als Einzelfälle, sondern als Teil eines strukturellen Problems.

„Rassistische Polizeigewalt ist in Niedersachsen kein Einzelfall und reiht sich in die Serie tödlicher Polizeieinsätze gegen People of Color. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen berichtete über Aman Alizada (2019), Mamadou Alpha Diallo (2020), Kamal I. (2021), Qosay K. (2021) und einen weiteren Mann, dessen Name nicht öffentlich bekannt ist (2023).“

Die Linke Niedersachsen schließt sich den Forderungen nach Transparenz, Gerechtigkeit und strukturellen Konsequenzen an.

„Wir fordern eine unabhängige und umfassende Aufklärung der Tötungen und ein Ende des strukturellen Rassismus bei der Polizei. Gerechtigkeit für Lorenz!“

Als Reaktion auf die Tötung von Lorenz A. wird es am Donnerstag, den 25. April, um 18:00 Uhr eine Demonstration auf dem Pferdemarkt in Oldenburg geben.

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