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Was gegen eine Fusion der Kreisverbände Göttingen mit Osterode spricht

Ulrich Maschke, Sprecher OV DIE LINKE. Dransfeld, Ratsherr im Samtgemeinderat

Als erstes spricht für uns als erstes die enorme Entfernung vor allem von Nord nach Süd in dem neuen Gebiet. Für die Göttinger ist das ja kein Thema, denn für euch ist fast alles mit dem Fahrrad oder dem Stadtbus zu erreichen. Für die Osteroder wird es aber dann wie bei den Staufenbergern, zu weit, zu teuer, kaum Kontakte.

Der KV hat es bis heute nicht einmal geschafft in Staufenberg im südlichsten Zipfel des Landkreises Göttingen und von Niedersachsen auch nur im Ansatz Strukturen zu schaffen.

Des weiteren gibt es nur max. 3 Orts­vereine im KV.

Die Strukturen von Osterode kenne ich nicht und ich hoffe es sollen nicht 2 kranke Strukturen vereint werden. Denn das verbessert nichts, sondern es verschlimmert nur den Zustand, wenn jeder dem Anderen die Verantwortung zuschiebt, wenn es nicht klappt.

Dann kann ich es den Osterodern nicht zumuten die Querelen in unserem KV zu ertragen, hier ist es ja nicht mal möglich in eine Richtung und für die Men­schen zu arbeiten. Hier ist es im Moment doch so, dass obwohl ein Übergangs KSR gewählt ist, einige die solidarische Arbeit auf Demos oder Kundgebungen boykottieren weil für sie die falschen Genoss-innen daran teilnehmen.

Zudem sieht der OV Dransfeld für sich die Gefahr, gar nicht mehr wahrgenom­men zu werden.Außer das der erweitere KV mehr Delegierte auf Parteitage schi­cken kann, sehe ich überhaupt keine positiven Aspekte für uns.

Beide Kreisverbände sollten erst einmal eine vernünftige Basis schaffen um dann solide DIE LINKE in der Bevöl­kerung zu vertreten, sollte das klappen, kann gerne über eine Fusion diskutiert werden.

Um den gesetzlichen Vorgaben Genüge zu tun, werden bei Kandidaten­aufstellungen jeweils gemeinsame Ver­sammlungen einberufen.

Der KV Göttingen ist nach unserer Meinung im jetzigen Zustand nicht in der Lage weitere Aufgaben zu verkraften.

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