Fracking – ein weiteres Verbrechen an der Menschheit
Nun auch der leise Einstieg in der Bundesrepublik
Noch niemand weiß,wie wir die nach uns kommenden Generationen vor unserer strahlenden Hinterlassenschaft aus der Ära der Atomkraftwerke schützen können, da bahnt sich eine weitere menschengemachte Umweltkatastrophe an. Fracking, eine hochgiftige in ihren Auswirkungen noch kaum bekannte und erforschte Methode der Gasförderung, soll nun auch in Deutschland ermöglicht werden. Nachdem Niedersachsen schon zum „Atomklo“ der Republik wurde, wird auch Fracking vorrangig in den norddeutschen Regionen zum tragen kommen. „Probebohrungen“ laufen ja ausgerechnet schon wieder im Wendland und um Salzgitter herum. Ausmaß und Folgen von Fracking kann man sich anhand des amerikanischen Dokumentarfilmes „Gasland“ verdeutlichen. Da wird ein hochgiftiger Chemiecocktail aus über 500 Substanzen in die Erde gedrückt, um Gas aus Gesteinshohlräumen zu drücken. Da werden Grundwasserverseuchung billigend in Kauf genommen und bisher noch kleinere Beben und Erdrisse als Bagatellerscheinungen abgetan. Die Argumentation wie gehabt: Sollen doch die Geschädigten mal nachweisen, dass daran Fracking ursächlich beteiligt war.
Mit dem Beschluss der Bundesregierung Fracking „mit Auflagen“ nun auch hier zu erlauben, kommt man dem Druck der Wirtschaft entgegen und legt uns und den nachfolgenden Generationen – wie mit der Nutzung der Atomenergie – ein „Kuckucksei ins Nest“, dessen Risiken und Folgeschäden heute niemand ernsthaft beurteilen kann.
Ist dies Nachhaltigkeit gepaart mit Verantwortungslosigkeit?
Der Kreisverband DIE LINKE wendet sich eindeutig gegen diesen Beschluss des Bundeskabinetts und lässt sich auch nicht von den angeblich hohen Auflagen und „strengsten Regelungen“ einlullen.
