Zum Hauptinhalt springen

Die Linke stellt „Expertinnen und Experten des Alltags“ für die Kommunalwahlen auf

Kommunalwahlprogramm beschlossen

Gleich zwei Programme haben die Mitglieder der Linken Göttingen/Osterode am Samstag beschlossen – eines zum Wahlantritt für den Stadtrat Göttingen, eines für den gesamten Landkreis. Bezahlbarer Wohnraum, bessere Anbindung im Nahverkehr, gute Betreuung der Kinder in Kitas und Schulen, mehr Angebote für Jugendliche, verlässliche Versorgung insbesondere auch für ältere Menschen, demokratische Kulturförderung, eine sozial-ökologische Verkehrspolitik sind einige Beispiele für Schwerpunkte im Programm. Diese decken sich mit den wichtigsten Themen der Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl.

Über 120 Kandidatinnen und Kandidaten für Stadtrat und Kreistag gewählt 

Insgesamt wurden 54 Kandidat*innen für den Stadtrat Göttingen gewählt, 67 Kandidat*innen in den 13 Wahlbereichen für den Kreistag, darunter einige, die bereits Erfahrungen in kommunalen Parlamenten gesammelt haben.

Auffallend viele Kandidat*innen kommen aus dem Pflege- und Gesundheitswesen, andere arbeiten im Migrationszentrum oder engagieren sich im Queeren Zentrum, beim Forum Waageplatz, sind ehrenamtlich oder hauptamtlich bei den Gewerkschaften aktiv. Katharina Dahme, Mitglied des Bundesvorstands, kommentierte: „Ihr alle seid durch eure Erfahrungen Expertinnen und Experten des Alltags und gehört in die Räte, um dort für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger streiten zu können.“

Die Versammlung wählte außerdem die Listen für die Stadträte Hann.Münden, Herzberg, Osterode und Duderstadt sowie für die Gemeinderäte Rosdorf, Walkenried und Staufenberg und den Samtgemeinderat Dransfeld. Weitere Listen werden bei einem Folgetermin aufgestellt.

Nina Lauterbach als Landratskandidatin gewählt

Mit einer eigenen Kandidatin steigt Die Linke auch ins „Rennen“ um den Landratsposten ein. Mit Nina Lauterbach wurde eine Schulsozialpädagogin gewählt, deren Schwerpunkte die Bildungs- und Jugendpolitik sind. Sie erhielt von den Mitgliedern starke 98 Prozent Zustimmung.

„Durch meine Einblicke in die Jugendhilfe und Schulsozialarbeit kenne ich viele Herausforderungen nicht nur aus Gesprächen, sondern aus dem eigenen Alltag. Politik darf dabei nicht von oben herab gemacht werden, sondern muss nah an den Menschen sein“, betonte Lauterbach in ihrer Bewerbung.

Thomas Goes, der im Februar bereits als Oberbürgermeister-Kandidat der Linken nominiert worden war, erhielt bei der offiziellen Wahl am Samstag nochmals starken Rückenwind und bekam 96 Prozent der Stimmen.

Der nächste wichtige Termin für Die Linke Göttingen/Osterode ist am 6. Juni der offizielle Wahlkampfauftakt der Partei, für den sich der aktuelle Parteivorsitzende Jan van Aken als Gast angekündigt hat.

Zurück zum Kopf der Seite