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Stine Rummel-Strebelow, Ratsfrau im Gemeinderat Rosdorf

Grün-Linke Bündnis im Gemeinderat Rosdorf

In der Gemeinde Rosdorf schloss sich nach erfolgreicher Wahl eine Grün-Linke Gruppe zusammen.

Ein gut geführter Wahlkampf führte zu einem guten Ergebnis, welches im Vergleich zur letzten Wahl höher ausfiel. Der OV-Rosdorf konnte sein bisheriges Mandat im Gemeinderat bestätigen. Fast hätte es sogar für einen weiteren Sitz gereicht. Ebenfalls haben wir nur knapp den Einzug in den Ortsrat von Rosdorf verpasst.

Dieser eine Sitz hätte leider nur wenig politische Einflussnahme bedeutet, so das nach einem Bündnispartner gesucht wurde. Hier ergaben sich mit der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN die größten Übereinstimmungen. Es wurde beschlossen eine Gruppe zu bilden und verstärkt gemeinsame Themen wie ÖPNV, besonders Bahnhaltepunkt Rosdorf, Grünflächenkonzept und sozial-ökologischer Siedlungsbau zu behandeln. Weitere Übereinstimmungen bestehen bei den Themen Rekommunalisierung der Energie, verstärkte Bürgerbeteiligung bei Orts- und Gemeindeentwicklung, Ausweitung des Radwegenetzes und Langfristig für Familien kostenfreie Kinderbetreung. Trotz der
Gruppenbildung bleibt auch die Eigenständigkeit der jeweiligen politischen Richtung gewahrt. Die Partei DIE LINKE. wird zukünftig in dem Ausschuss für Kultur.Sport und Soziales und dem Feuerwehrausschuss vertreten sein. Der stellvertretenden Sitz im Jugendausschuss ging ebenfalls an uns. Wir freuen uns auf eine gute und ergebnisorientierte Zusammenarbeit.

Der Gemeinderat wird wieder aus 28 Sitzen bestehen. Dabei fallen 12 Mandate an die SPD, CDU und FDP haben als Gruppe 8 Sitze inne, unsere Gruppe 4 Mandate und die Wählergemeinschaft GuT kommt auf 4 Sitze im Rat. Bei dieser Konstellation hat keine Fraktion oder Gruppe eine Mehrheit, so dass es nun im Rat zu einer intensiveren Kommunikation kommen muss und der Entscheidungsprozess vielfältiger gestaltet wird.

Ein neues Problem ergibt sich seit gut einem Jahr für unseren Landkreis im erstarkende Rechtsextremismus der sich zuvorderst im „Freundeskreis Niedersachsen/Thüringen“ manifestiert. Dieses und besonders die Tatsache, dass sich diese Gestalten bereits in Rosdorf versammelt haben, war für uns Anlass genug dem „Bündnis gegen Rechts Göttingen“ beizutreten. Neben einem kreisweiten Engagement gegen neofaschistische Umtriebe, ist es unbedingt wichtig hier vor Ort ein Bewusstsein für diese Gefahr zu schaffen. Dieses umso mehr, da der Freundeskreis mittlerweile dazu übergeht, Lokalpolitiker zu bedrohen, wie unser Genosse Ullrich Maschke aus Dransfeld und die
Familie Ramaswamy aus Göttingen erfahren mussten. Hiergegen hilft nur eine breite Öffentlichkeit.
Die LINKE. OV Rosdorf entwickelt sich derweil gut. Ein neues Mitglied wird uns vor Ort in Zukunft unterstützen. Aber auch außerhalb von Parteizugehörigkeit haben wir sehr kompetente Unterstützung für eine zukunftsorientierte linke Politik in Rosdorf dazu gewinnen können. Dafür möchte sich der OV Rosdorf herzlich bedanken. Ebenfalls gilt Edgar Dank. Er plakatierte ganz tapfer mit Simon die Gemeinden Friedland und Rosdorf.