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Wahlkampfauftakt in Göttingen

Am vergangenen Samstag war das erste Mal in diesem Jahr Wahlkampf-Feeling auf dem Marktplatz vor dem alten Rathaus zu spüren. Mitglieder und der Direktkandidat für die Bundestagswahl der LINKEN, Konrad Kelm, stellten Interessierten die aktuellen Forderungen der Partei zur Bundestagswahl vor.

Die Zeitung Klar und weitere Info-Materialien der Bundespartei machten unter anderem die Entlastungsforderungen der LINKEN für Niedrig- und Normalverdienende deutlich. Schon Alleinstehende mit einem Bruttoverdienst im Bereich von drei- bis viertausend Euro sollen um rund 2.000 Euro pro Jahr entlastet werden, beispielsweise Familien mit einem Bruttoeinkommen von 3.500 Euro um 5.000 Euro. Gleichzeitig zeigt DIE LINKE, dass Mehreinnahmen von 180 Mrd. Euro pro Jahr durch ein ausgewogenes Steuerkonzept und als Teil davon vor allem durch höhere Besteuerung von Superreichen machbar sind.

DIE LINKE fordert für die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung in ihrem Programm zur Bundestagswahl, dass auch die höchsten Einkommen, anders als heutzutage, ohne obere Begrenzung zum gleichen Prozentsatz wie alle anderen in die Solidarkassen einzahlen müssen. Das würde ermöglichen, trotz der Entlastungen für Niedrig- und Normalverdienende bis zu einem Einkommen von rund siebentausend Euro brutto pro Monat, sowohl Krankenversicherung als auch Rente und Pflege wieder in Ordnung zu bringen.

Oliver Preuß, Wahlkampfkoordinator des Kreisverbandes: „Wir haben vorgelegt, der Wahlkampf hat begonnen. Nun sind die anderen Parteien gefordert zu zeigen, was sie zu diesen Themen zu bieten haben. Vermutlich werden sie mit unseren Konzepten nicht mithalten können, weil sie die riesige Kluft zwischen dem reichsten Prozent dieser Gesellschaft und dem Rest gar nicht schließen wollen. Sie trauen sich nicht, gegen die Lobby der Superreichen anzugehen oder sind selbst Teil davon.“

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