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Löhne rauf, Dauerstress stoppen!

Wie immer, in guten wie in schlechten Zeiten, jammern die Arbeitgeber, dass die Forderungen der IG Metall nicht bezahlbar seien. Wann wenn nicht in den guten Zeiten sind diese Forderungen durchsetzbar? Die gute wirtschaftliche Lage und die hohen Profite müssen auch bei den Beschäftigten ankommen.

Wir als LINKE unterstützen euch, die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie, in der laufenden Tarifrunde und wünschen euch Kraft für die anstehenden Aktionen und Streiks! Flexibilisierung darf keine Einbahnstrasse sein. Seit vielen Jahren haben Leistungsdruck, flexible Arbeit und Überstunden auch in der Metall- und Elektroindustrie zugenommen. Arbeitszeitverkürzung und höhere Löhne sind angesichts der hohen Produktivität und der sprudelnden Profite berechtigte Forderungen, die nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen!

Arbeitszeit ist Lebenszeit!
Wir brauchen eine gesellschaftliche Diskussion über eine gerechte Verteilung der Arbeit und eine neue Verkürzung der Arbeitszeit. Während viele Beschäftigte unbezahlte Überstunden leisten und Arbeit und Leben kaum noch in Einklang bringen können, werden viele Frauen in unfreiwillig Teilzeit abgedrängt, drei Millionen Menschen sind erwerbslos. Der gewachsene Reichtum macht eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung möglich.

Arbeitszeitverkürzung mit Lohnausgleich ist auch angesichts der anstehenden Umbrüche in Industrie eine sinnvolle Perspektive, um Beschäftigung
zu sichern.

Wir kämpfen im Parlament und an der Seite der Gewerkschaften für gute Arbeit für alle und machen Druck auf die Bundesregierung:

  • Dauerstress stoppen! Gesetzliche Wochenhöchstarbeitszeit auf 40 Stunden begrenzen. Überstunden müssen die Ausnahme sein und mit Zuschlägen entlohnt werden! Die Beschäftigten müssen mehr Einfluss auf die Gestaltung ihrer Arbeit und Arbeitszeit haben. Wir wollen erweiterte Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte und Belegschaften bei der Personalpolitik, damit Überstunden begrenzt werden und mehr Personal eingestellt wird.
     
  • Kürzere Arbeitszeiten, die sich mehr um das Leben drehen: Alle Beschäftigten, die sich um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige kümmern, müssen das Recht haben, ihre Arbeitszeit mit einem Lohnausgleich zu verkürzen. Wir fordern zudem ein Recht auf vorübergehende Arbeitszeitverkürzung durch ein Rückkehrrecht zu der vorherigen vertraglichen Arbeitszeit. Unsere Perspektive: kurze Vollzeit als neue Normalarbeitszeit, mit flexibel gestaltbaren Arbeitszeiten zwischen 28 und 35 Stunden.
     
  • Und wie der Fall Siemens aktuell zeigt: Entlassungen in profitablen Unternehmen gehören verboten! Wir wollen zudem stärkere Mitbestimmungsrechte der Belegschaften, um die permanenten Erpressung durch Auslagerungen, Umstrukturierung und Standordschließungen zu stoppen!

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