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GöLi

Den Forderungen folgt kein politisches Handeln der CDU

Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Olaf Feuerstein bemüht sich derzeit, die nach seiner Aussage ihn aufwühlende Situation im Hagenweg 20 zu verbessern. Wir beteiligen uns auch gerne vor Ort und im Stadtrat an Maßnahmen, die die Situation verbessern. Ausschließlich Unverständnis äußern wir jedoch, wenn die CDU ihre bisherige Position zum Bau von bezahlbaren Wohnungen nicht merklich ändert.

Es muss der Eindruck entstehen, dass Herr Feuerstein zwei Personen in einer verkörpert. Der eine Olaf Feuerstein, der sich um die Bewohner*innen der Elendsvermietung im Hagenweg kümmern will, sich über die Geschäftspraktiken der Vermieter*innen empört und in seinen öffentlichen Berichten „Fraktion vor Ort“ unterschiedliche Akteure zu Maßnahmen für Abhilfe auffordert. Er fordert unter anderem die Sozialdezernentin auf: „Bitte beschaffen Sie dringend Ersatzwohnraum für die dort lebenden Familien mit Kindern.“

Bärbel Safieh, Mitglied der Göttinger Linken/ALG im Stadtrat und Anwohnerin in Grone, fragt den CDU-Fraktionsvorsitzenden: „Woher soll dieser Ersatzwohnraum kommen, wenn die Ratsfraktion des Politikers Olaf Feuerstein sich auch aktuell bei der Auseinandersetzung um das Grundstück der Blauen Halle in Grone gegen den Bau bezahlbarer Wohnungen wendet?“

Edgar Schu, Ratsherr der Göttinger-Linken/ALG und Anwohner des Hagenbergs, fordert Herrn Feuerstein und die CDU-Fraktion auf: „Herr Feuerstein, Sie wissen es. Die katastrophale Situation im Hagenweg 20, die wir gemeinsam gesehen haben und die ich seit vielen Jahren aus Besuchen bei Bewohnern kenne, ist nur der äußerste Auswuchs des Göttinger Wohnungsmarkts. Ziehen Sie bitte Konsequenzen daraus und nutzen Sie jeden möglichen Schritt für eine Erholung des bezahlbaren Wohnungsmarkts für die Göttinger Mehrheitsbevölkerung! Dann kann sich auch die Situation im Hagenweg und anderen Elendsvermietungen verbessern.“