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Arm trotz Arbeit: Studie zeigt erschreckende Armut in Niedersachsen

DIE LINKE fordert Anhebung des Mindestlohns auf 13 Euro und stärkere Tarifbindung

In Niedersachsen ist jeder fünfte Mensch (19,9 Prozent) trotz Vollzeit-Arbeitsstelle arm. Das zeigt eine aktuelle Studie des "Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts" der "Hans-Böckler-Stiftung".

Dazu erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Niedersachsen Thorben Peters: „Dass jede und jeder fünfte Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer nach einem harten Vollzeitjob arm nach Hause geht, das zeigt eine riesige Respektlosigkeit gegenüber den Menschen. DIE LINKE fordert eine Erhöhung des Mindestlohns auf 13 Euro. Das kann aber nur ein erster Schritt sein. Der zweite Schritt muss eine stärkere Tarifbindung sein."

Die Sozial-Aktivistin Inge Hannemann ergänzt: „Die Agenda 2010 von Rot-Grün forcierte den Niedriglohnsektor, der bis heute seine negative Wirkung zeigt. Die Folgen sind 'Arm trotz Vollzeitjob' und Altersarmut. 'Respekt', wie er unter der derzeitigen Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP propagiert wird, ist keine Einbahnstraße. Politisches Engagement darf nicht bei 12 Euro Mindestlohn enden, wie es die SPD fordert.“

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