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            <title>Die Linke Göttingen/Osterode: RSS-Feed</title>
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            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Göttingen/Osterode</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 16:52:56 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 17 Aug 2026 16:52:56 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-183514</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Aug 2016 16:53:00 +0200</pubDate>
                <title>Kein Recht auf Nazipropaganda!</title>
                <link>https://www.die-linke-goettingen.de/kreisverband/presse/detail/news/kein-recht-auf-nazipropaganda-1/</link>
                <author>Kreissprecher*innenrat</author>
                <description>Gemeinsame Pressemitteilung Die LINKE. Kreisverband Göttingen/Osterode und Wähler*innengemeinschaft Göttinger Linke zu den Polizeieinsätzen auf dem Albaniplatz
Wir begrüßen den engagierten Protest von mehr als 500 Menschen gegen die Veranstaltung der Neonazis vom „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ auf dem Albaniplatz am 31.7. Das „Bündnis gegen Rechts“ ...</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kreisverband DIE LINKE. Göttingen/Osterode und die Wähler*innengemeinschaft Göttinger Linke begrüßen den engagierten Protest von mehr als 500 Menschen gegen die Veranstaltung der Neonazis vom „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ auf dem Albaniplatz am 31.7. Das „Bündnis gegen Rechts“ und der DGB Göttingen hatten zum „zivilen Ungehorsam“ gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts aufgerufen, ausländerfeindliche Hetze auf dem Albaniplatz oder anderen öffentlichen Plätzen unserer Stadt zuzulassen. Nazipropaganda ist kein Recht, sondern ein Verbrechen.<br><br>Es kam zu brutalem Vorgehen seitens der Polizei, als gestern über 500 Menschen in Göttingen gegen den Auftritt des rechtsradikalen „Freundeskreises“ demonstriert haben. Unverständlicherweise wurde deren Kundgebung erlaubt, obwohl der Platz historisch für die Bücherverbrennung bekannt ist und in Göttingen niemand rechte Parolen hören will. Entsprechend groß und energisch war der durch viele Parteien und Gruppen getragene Gegenprotest, was im Vorfeld abzusehen war.<br><br>Viele Augenzeugen berichten, dass sogar Kinder durch hochgerüstete Beamte mit Tritten und Schlägen aus dem Weg geräumt wurden, einem davon betroffenen Vater mit dem Schlagstock in die Kniekehle geschlagen und er so zu Fall gebracht wurde. Anderen Unbeteiligten, wurde an den Hals gegangen. Viele Demonstrierende wurden verletzt. Eine komplett aufgelöste junge Frau sagte, dass sie so etwas noch nie erlebt habe. Sie hatte beobachtet, wie der Kopf einer Person gegen ein Schild geschlagen wurde. Jemand bekam eine Faust und Pfefferspray ins Gesicht. Die „Gewalt“, die von der Demonstration ausging, bestand aus matschigem Obst als Wurfgegenstand. Als Greiftrupps mitten in die Demonstrantenmenge gingen, um einzelne Personen festzunehmen, wirkte das verständlicherweise eskalierend. Personen wurden verletzt und gefährdet. In der Zukunft sollte überlegt werden, ob solch hartes Vorgehen wirklich seitens der Entscheidungsträger gewünscht wird. Immerhin sind wir nicht bewaffnet und tragen im Unterschied zur Polizei keine Schutzausrüstung, sondern nur unsere Meinung mit uns.<br><br>Wir verurteilen die tätlichen Übergriffe und Provokationen der Polizeikräfte gegen friedliche Demonstranten, die zu zahlreichen Verletzten geführt haben und bereits beim Auftritt des sogenannten „Freundeskreises“ im Mai vor dem Göttinger Hauptbahnhof scharf zurückgewiesen wurden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Antifa</category><category>Pressemeldung</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-183515</guid>
                <pubDate>Sat, 21 May 2016 21:37:00 +0200</pubDate>
                <title>Entsicherter Polizeieinsatz setzt Kundgebung von 20 Neofaschisten durch</title>
                <link>https://www.die-linke-goettingen.de/kreisverband/presse/detail/news/entsicherter-polizeieinsatz-setzt-kundgebung-von-20-neofaschisten-durch-1/</link>
                <author>Göttinger Linke</author>
                <description>Am Samstag Mittag protestierten viele hundert GöttingerInnen kraftvoll gegen eine am Göttinger Bahnhof stattfindende Kundgebung von rund 20 zum Teil einschlägig bekannten Neofaschisten. Die WählerInnenvereinigung Göttinger Linke verurteilt den unverhältnismäßigen Einsatz der Polizei.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Polizei ging gegen die Versammlung gewaltsam vor, als offenbar ein Teil der KundgebungsteilnehmerInnen versuchte, entsprechend dem gemeinsamen Motto der Bündnisveranstaltung „Jeder Platz ist unser Platz“ den Neofaschisten vor deren Ankunft den Bahnhofsvorplatz durch eine Sitzblockade streitig zu machen. Offensichtlich während dieses absolut enthemmten und unverhältnismäßigen Vorgehens der Polizei gegen AntifaschistInnen wurde sogar die SPD-Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta durch den massiven Einsatz von Pfefferspray verletzt.<br>Gerd Nier von der Göttinger Linken fragt sich angesichts dieses gewalttätigen Ablaufs des Polizeieinsatzes, was für eine Handlungsweise der Stadtverwaltung diesen Entwicklungen zugrunde lag:<br>„Wäre es nicht möglich gewesen, die Kundgebung als verantwortliche Behörde wegen einer negativen Gefahrenprognose zu verbieten? Gab es nicht die Option, den Neofaschisten einen abweichenden Versammlungsort, nicht direkt in der Göttinger Innenstadt, zuzuweisen? Das hätte vor dem Verwaltungsgericht ausgestritten werden können und wäre übliche demokratische Praxis gewesen.“<br>Edgar Schu, ebenfalls Mitglied der Göttinger Linken, ergänzt:<br>„Die Einsatzleitung der Polizei hat offenbar auf eine Null-Toleranz-Strategie gegen den linken Protest gesetzt. Auch nach dem Ende der von einem breiten Bündnis getragenen Gegenkundgebung, als diese sich nach ordnungsgemäßer Ansage durch die DGB-Sekretärin schon auflöste, gingen Greiftrupps der seit Jahren in Göttingen für ihre Gewaltexzesse berüchtigten „Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten“ (BFE) gegen einzelne DemonstrantInnen vor.“<br><br>Der neue Polizeipräsident Warnecke, der mit dem heutigen Einsatz seinen Einstand gab, hat also alles getan, um lebendige Demokratie zu unterdrücken.<br>Erfreulich war der Verlauf und die Teilnahme an der Gegenkundgebung:<br>Unter den vielen hundert DemonstrantInnen waren auch viele Neugöttingerinnen und Neugöttinger aus verschiedenen Geflüchtetenunterkünften, die sich in diesen Tagen gegen eine Verschiebung in die Massenunterkunft auf der Siekhöhe außerhalb von Grone wehren. Auch heute haben sie sich mit ihrer Teilnahme an der Kundgebung erfolgreich in die lebendige Demokratie in Göttingen eingebracht.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Kurze Anmerkung zur Richtigstellung: Der am 1. April neu ins Amt eingeführte Polizeipräsident von Göttingen heißt nicht Warnecke, sondern Lührig. Herr Warnecke war Einsatzleiter vor Ort. Herr Lührig war jedoch ebenfalls während des Einsatzes selbst am Bahnhofsvorplatz.</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemeldung</category><category>Antifa</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-183516</guid>
                <pubDate>Fri, 20 May 2016 13:16:00 +0200</pubDate>
                <title>Siekhöhe is‘ nicht!</title>
                <link>https://www.die-linke-goettingen.de/kreisverband/presse/detail/news/siekhoehe-is-nicht-1/</link>
                <author>Kreissprecher*innenrat</author>
                <description>Demonstration für menschenwürdige Unterbringung von Geflüchteten

Etwa 500 Göttinger*innen haben gestern gegen die Pläne der Stadtverwaltung demonstriert, Flüchtlinge, die bereits an verschiedenen Standorten in Göttingen dezentral untergebracht sind, in einer fensterlosen Halle im Industriegebiet Grone auf der Siekhöhe zu kasernieren. Vorher war schon am Mittwoch eine geplante Zwangsräumung im sogenannten „Weißen Haus“ im Hagenweg verhindert worden. Aufgerufen hatten zu der Demonstration eine ganze Reihe von Geflüchteten- und Unterstützerinitiativen, DIE LINKE. Göttingen/Osterode, die Linksjugend (BRA) und die Basisdemokratische Linke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Auftaktkundgebung am Rathaus erzählten Geflüchtete ihre Erfahrungen mit den menschenunwürdigen Bedingungen in den Massenunterkünften, in denen sie nach ihrer Ankunft in Deutschland untergebracht waren. Nun befürchten sie, auf der Siekhöhe wieder ohne Privatsphäre, ohne eigene Kochmöglichkeiten auf engstem Raum isoliert, am äußersten Rand Göttingens leben zu müssen. Besonders kritisiert wurde auch, dass es dort untersagt wäre, Besuch zu empfangen und so die bereits bestehenden sozialen Bindungen gekappt werden. Nach den Berichten der Flüchtlinge und der Unterstützerinitiativen verlas Edgar Schu als Anmelder und Mitglied von DIE LINKE folgende Forderungen, die mit Begeisterung von den Demonstranten begrüßt wurden: "Die Teilnehmer der heutigen Demonstration lehnen jede Zwangsumsiedlung von Geflüchteten in die Massenunterkunft an der Siekhöhe ab. Für die dezentrale Unterbringung sind auch spekulativ leerstehende Wohnungen zu nutzen. Wir fordern bezahlbaren Wohnraum für alle! Wir lehnen die Abschiebung von Geflüchteten aus Göttingen ab und verurteilen die Schließung der Grenzen für Menschen, die hier Schutz suchen." Wenn der Bürgermeister das Sammellager, in das mehrere Millionen Euro investiert wurden, nicht leer stehen lassen will, solle er sich dafür einsetzen, dass 400 Flüchtlinge, die an den EU-Außengrenzen im Schlamm ausharren, dort untergebracht werden. Weder der Oberbürgermeister noch ein anderer Vertreter der Stadtverwaltung wollte trotz vorheriger Einladung zu den Vorwürfen Stellung nehmen.
</p>
<p>Auf der anschließenden Demonstration durch die Innenstadt bis zum Gänseliesel schlossen sich weitere Bürger*innen an. Manuel Dornieden, der für DIE LINKE und die SAV sprach, erinnerte daran, dass trotz allgemeiner Wohnungsknappheit genug Wohnraum für alle Alt- und Neu-Göttinger*innen da wäre, wenn es ein entschlossenes Vorgehen gegen spekulativen Leerstand und ein engagiertes Wohnungsbauprogramm in kommunaler Hand gäbe.
</p>
<p>Die Demonstranten haben klar gemacht, dass der Stadtverwaltung, sollte sie nicht von ihren Plänen abrücken, bei jeder versuchten Zwangsräumung weiter Widerstand entgegengesetzt wird.</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemeldung</category><category>Asyl- / Flüchtlingspolitik</category><category>Demo</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-183517</guid>
                <pubDate>Fri, 13 May 2016 02:02:00 +0200</pubDate>
                <title>Dezentrale Integration statt Flüchtlingskasernierung!</title>
                <link>https://www.die-linke-goettingen.de/kreisverband/presse/detail/news/dezentrale-integration-statt-fluechtlingskasernierung-1/</link>
                <author>KSR</author>
                <description>Die LINKE Göttingen/Osterode protestiert gegen die Pläne von Bürgermeister Köhler, 400 Flüchtlinge aus dezentralen, betreuten Einrichtungen binnen 14 Tagen in einem fensterlosen ehemaligen Großmarkt eines Industriegebietes am Stadtrand unterzubringen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Während sich um die verschiedenen Gemeinschaftsunterkünfte in der Stadt Helfer*innenkreise gebildet haben und allen Beteiligten klar ist, dass dezentrale Unterbringung in kleinen Wohneinheiten die Integration besser fördern würde und keine weitere „Ghettobildung“ aufkommen lässt, soll nun das genaue Gegenteil gemacht werden. Die geplante Massenunterkunft am Anna-Vandenhoek-Ring soll Geflüchtete abschrecken, anstatt sie hier willkommen zu heißen.
</p>
<p>Die LINKE unterstützt dagegen die Forderungen des Vernetzungstreffens der Flüchtlingshelfer*innen-Initiativen nach Mindeststandards für eine menschenwürdige, dezentrale Unterbringung von Geflüchteten, welche die Voraussetzung für ein konfliktfreies, nachbarschaftliches Zusammenleben bilden. Das entsprechende Papier wurde in der Sitzung des Integrationsrats am 09.05. auch durch den Bildungsdezernenten Herrn Lieske begrüßt. Bei einer kleinen Protestaktion vor Ort zeigte sich, dass Geflüchtete und ihre Helfer*innen absolut nicht mit dem geplanten Umzug in eine Massenunterkunft einverstanden sind.
</p>
<p>Es gibt keine überzeugende Begründung für die Absicht, die bestehenden Unterkünfte aufzulösen, damit eine große Zahl der Geflüchteten nun in einer einzigen, sogar qualitativ schlechteren Notunterkunft untergebracht wird. Flüchtlinge sind kein Stückgut, das beliebig hin und her geschoben werden kann! Sie sind Menschen wie Du und ich und haben sich in ihrem Umfeld zum Teil eingelebt, einige Kinder gehen in Schulen oder Kitas, es gibt einen Gemeinschaftsgarten in Geismar, es gibt Einbindung in Vereine, Kurse und ähnliche Strukturen.
</p>
<p>Erfahrungsgemäß werden einmal geschaffene Fakten wie eine Hallen-Unterbringung nicht so schnell wieder geändert. Die Flüchtlinge erhalten zwar laut Lieske vorher alle eine Möglichkeit zur Anhörung. Wo sie dann unterkommen, wird aber seitens der Stadtverwaltung ohne Rücksprache mit den Betroffenen und den Menschen entschieden, die sich für ihre Rechte eingesetzt haben.
</p>
<p>Edgar Schu vom Kreisverband Göttingen/Osterode und Kandidat der Göttinger Linke für die Kommunalwahl: "Nach den ermutigenden Aktionen insbesondere von Göttinger Schüler*innen für ein Bleiberecht aller Geflüchteten und für die Nutzung von leerstehenden Gebäuden und nach der heutigen Begehung der Massenunterkunft in der Siekhöhe werden die Helfer*inneninitiativen und -organisationen für Proteste so schnell wie möglich zusammenkommen, um eine dezentrale Unterbringung der Geflüchteten und bezahlbaren Wohnraum für alle in Göttingen durchzusetzen."</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemeldung</category><category>Asyl- / Flüchtlingspolitik</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-183518</guid>
                <pubDate>Tue, 19 Apr 2016 20:11:00 +0200</pubDate>
                <title>Das Klinikum Hann. Münden sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Pflegepersonal</title>
                <link>https://www.die-linke-goettingen.de/kreisverband/presse/detail/news/das-klinikum-hann-muenden-sucht-zum-naechstmoeglichen-zeitpunkt-pflegepersonal-1/</link>
                
                <description>Einer Stellenanzeige in der HNA Mündener Allgemeine vom 16.04.2016 konnte entnommen werden, dass das Klinikum Hann. Münden zum nächstmöglichen Zeitpunkt Gesundheits- und Krankenpfleger/in für die Allgemein- und Intensivstation sucht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Zusammenhang möchten wir daran erinnern, dass der neue Eigentümer des Nephrologischen Zentrums Niedersachsen den Abbau von Arbeitsplätzen zur Bedingung für den Kauf des NZN gemacht hatte. In der HNA Mündener Allgemeine vom 11.02.2016 äußerte sich Dr. Reinhard Wichels, Vertreter des neuen Eigentümer des NZN und der designierte Geschäftsführer des Krankenhauses, Florian Friedel u. a. dahingehend, dass es unmöglich gewesen sei, alle Mitarbeiter an Bord zu halten.
</p>
<p>Was folgte waren Massenentlassungen, subventioniert vom Landkreis Göttingen und dem Land Niedersachsen mit öffentlichen Geldern von je 300.000 Euro, also insgesamt 600.000 Euro! Mit Eintrittsprämien wurde langjährig beschäftigtes und hoch qualifiziertes Personal in eine Transfergesellschaft gelotst, mit dem Ansinnen diese Menschen für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Wer das ablehnte, erhielt die Kündigung, darunter auch Beschäftigte mit Schwerbehinderung.
</p>
<p>Und während vor allem ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine Chance auf Weiterbeschäftigung hatten, in eine Transfergesellschaft aussortiert oder entlassen wurden und jetzt einige davon vor dem Arbeitsgericht wegen ihrer Kündigung klagen, sucht das Klinikum Hann. Münden zum nächstmöglichen Zeitpunkt Gesundheits- und Krankenpfleger/in.<br>Wie passt das zusammen?!</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemeldung</category><category>OV Hann Münden</category><category>Arbeit und Soziales</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-183519</guid>
                <pubDate>Thu, 07 Apr 2016 18:23:00 +0200</pubDate>
                <title>Härtere Strafen? Gegen Konflikte im Jobcenter hilft weniger Unrecht</title>
                <link>https://www.die-linke-goettingen.de/kreisverband/presse/detail/news/haertere-strafen-gegen-konflikte-im-jobcenter-hilft-weniger-unrecht-1/</link>
                <author>Edgar Schu</author>
                <description>Innenminister De Maizière fordert härtere Strafen für Gewalt gegen Staatsdiener, auch bei Angriffen auf Angestellte der Arbeitsagenturen und Jobcenter. DIE LINKE. Göttingen/Osterode kritisiert dieses Ansinnen. Es kommt darauf an, das Unrecht in den Jobcentern abzubauen, damit es weniger Konflikte gibt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Göttinger Tageblatt zitiert eine Sprecherin der Arbeitsagentur Niedersachsen: „Beschimpfungen oder Drohungen“ gegen die Beschäftigten seien „angesichts der großen Zahl an Kundenkontakten und mitunter auch existenziellen und konfliktträchtigen Themen in der alltäglichen Arbeit“ ... nicht verwunderlich.“. Nicht erwähnt wird jedoch, dass die Politik der Bundesregierung die Ursache für die Situation ist, für die der Innenminister nun nach technischen Lösungen und härteren Strafen ruft.
</p>
<p>Edgar Schu, Mitglied für DIE LINKE im SGB-II-Beirat des Landkreises: „Die finanziellen Mittel für Fort- und Weiterbildungen sowie Umschulungen sind kontinuierlich reduziert worden. Das Sanktionsregime gegen Hartz-IV-Berechtigte ist härter geworden. Die Betroffenen werden gegängelt, bisweilen auch schikaniert. Genau daraus resultiert die Perspektivlosigkeit und Verzweiflung, die zu den beklagten Eskalationen in den Amtsstuben führt.“<br><br>Fehlende Qualifikationsmöglichkeiten und Ausnutzung der Arbeitskräfte unter ihrem Wert in Leiharbeit und Werkverträgen seien ein wichtiger Grund für das stagnierende Reallohnniveau in Deutschland, das immer wieder beklagt wird.
</p>
<p>Schu: „In Göttingen ist es nicht anders als in ganz Deutschland. Die große Mehrheit aller Beschäftigten leidet unter zunehmendem Arbeitsstress und der Angst vor Arbeitsplatzverlust. Die Angst, in Hartz IV zu fallen, hat diesen Druck und die Wehrlosigkeit massiv verschärft.“ Nicht nur DIE LINKE fordert, dass die finanziellen Mittel für berufliche Perspektiven wieder massiv aufgestockt werden. „In einem Brief vom Ende letzten Jahres hatte Landrat Reuter der Bundessozialministerin Nahles mitgeteilt, dass der Landkreis deutlich zu wenig Mittel für diese Maßnahmen bekommen habe. Die Antwort des Bundesministeriums war, dass alle Kommunen bundesweit gemessen am Bedarf gleichermaßen unterversorgt seien und die Verteilung daher gerecht sei. Diese Zuweisungspraxis ist ein unerträglicher Zynismus!“<br><br>DIE LINKE fordert, dass wieder mehr Geld aus den Händen der Reichen für unseren Sozialstaat und alle öffentlichen Aufgaben zur Verfügung stehen muss. Damit genug Zuwendungen an die Länder und Kommunen geleistet werden, muss Reichtum wieder höher besteuert werden. Wir fordern aber auch, dass Niedrig- und Normalverdienende weniger Steuern zahlen sollen. Die Kosten der Erwerbslosigkeit sollen durch die Verursacher, die großen Konzerne und deren Anteilseigner übernommen werden, statt dass sie für die Schaffung von Arbeitslosigkeit durch niedrige Lohnkosten belohnt werden. Zusätzlich hat die Bundesregierung die notwendigen Kosten des Sozialstaats, das Steueraufkommen, von den Quandts und Schäfflers auf die Bevölkerungsmehrheit abgewälzt, die die hohen Steuern und Abgaben kaum tragen kann.
</p>
<p>Daher will DIE LINKE, dass der gesetzliche Mindestlohn drastisch angehoben wird. Durch dessen Steuerfreiheit wird die Bevölkerungsmehrheit von Steuern entlastet. Durch höhere Besteuerung der Reichen und Superreichen wird der Staat wieder durchfinanziert.<br><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemeldung</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-183520</guid>
                <pubDate>Sat, 02 Apr 2016 09:12:00 +0200</pubDate>
                <title>Keine Ungleichbehandlung von Geflüchteten!</title>
                <link>https://www.die-linke-goettingen.de/kreisverband/presse/detail/news/keine-ungleichbehandlung-von-gefluechteten-1/</link>
                
                <description>DIE LINKE Göttingen/Osterode und die Wähler*innengemeinschaft Göttinger Linke unterstützen ausdrücklich die Forderungen der Helfer*innen in der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Voigtschule. Die ehrenamtlich tätigen Helfer*innen haben mitgeteilt, dass die zuständigen Verwaltungsstellen sich nicht an ihre in der Presse gemachte Zusage halten, dass für zwei schwangere Frauen, für die die Unterbringung in der ehemaligen Voigtschule schlicht unangemessen war, gesorgt würde. Vor diesem Hintergrund erscheinen die öffentlichen Zusagen als haltlose Versuche, das reale, übermäßig bürokratische und abweisende Handeln zu vertuschen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Beide Frauen kommen aus Balkanländern, eine der Frauen, für die eine Wohnung in Adelebsen gefunden wurde, hat inzwischen entbunden. Nach Aussagen der Verwaltung hält sie sich dort unrechtmäßig auf, weil sie eine schlechte Bleibeperspektive habe. Die andere Schwangere bekommt aus demselben Grund keine Kostenzusage für eine Wohnung in Holtensen, die für sie gefunden wurde. Es ist unerhört, dass Geflüchtete auch hier in Göttingen willkürlich nach ihrer Herkunft „aussortiert“ werden. Die Entscheidungsträger*innen sollten sich fragen, ob sie solch diskriminierendes Verhalten tatsächlich mit ihrem Gewissen vereinbaren können.
</p>
<p>Wie die Helfer*innen richtig betonen, ist allein das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge für die Bleiberechtsentscheidung zuständig, auch wenn derzeit in der Politik mehr über „sichere Herkunftsländer“ spekuliert wird, in die man die Menschen abschieben könnte. Das ist in unseren Augen nicht hinnehmbar. Alle Geflüchteten sind gleich zu behandeln, ein Mensch ist ein Mensch und es ist großartig, dass sich Helfer*innen um eine würdige Unterbringung bemühen, besonders auch in diesem speziellen Fall.
</p>
<p>Die Wähler*innengemeinschaft Göttinger Linke und DIE LINKE Göttingen/Osterode stehen zu der Forderung, grundsätzlich dezentrale Unterbringung für Geflüchtete anzubieten und fordern ein Bleiberecht und das Recht auf Freizügigkeit für alle Menschen. Es gibt genügend Leerstand im Umland von Göttingen, sogar auch vor Ort in Grone. Wie das Projekt OM 10 zeigt, können auch ehemalige Bürohäuser für vernünftigen Wohnraum umgenutzt werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemeldung</category><category>Asyl- / Flüchtlingspolitik</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-183521</guid>
                <pubDate>Tue, 22 Mar 2016 10:40:00 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE: Landratskandidat steht fest</title>
                <link>https://www.die-linke-goettingen.de/kreisverband/presse/detail/news/die-linke-landratskandidat-steht-fest-1/</link>
                
                <description>Der Kreisverband Göttingen/Osterode hat am vergangenen Freitag den Vorsitzenden der LINKEN Kreistagsfraktion, Dr. Eckhard Fascher, zum Kandidaten für die Landratswahl im September gewählt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu Dr. Fascher: 'Meine Kandidatur stellt die personelle Alternative zu einem erstarkenden Rechtspopulismus einerseits und anderseits zu SPD, CDU und Grünen dar, die politisch immer enger zusammen rücken. DIE LINKE sieht sich vor allem als Vertreter der Geringund Normalverdienenden sowie der Erwerbslosen. Wir haben ein anderes Verständnis von den Aufgaben der Kommunen, die wir unter anderem als aktiven Träger der Daseinsvorsorge auch für Krankenhäuser oder den sozialen Wohnungsbau sehen. Dafür müssen sie mit einem deutlich höheren Anteil am Gesamtsteueraufkommen ausgestattet werden. Wir setzen uns ebenfalls für neue Gesamtschulen im Landkreis auch außerhalb Göttingens ein und wehren uns gegen die Politik des Stillstands der übrigen Parteien.' 
</p>
<p>Der Kreisverband Göttingen/Osterode sieht sich damit gut aufgestellt und blickt zuversichtlich auf die Kommunalwahl im September.<br><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemeldung</category><category>Kommunalwahl</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-183522</guid>
                <pubDate>Fri, 29 Jan 2016 10:38:00 +0100</pubDate>
                <title>Ein Votum gegen Trickserei und Intransparenz</title>
                <link>https://www.die-linke-goettingen.de/kreisverband/presse/detail/news/ein-votum-gegen-trickserei-und-intransparenz-1/</link>
                
                <description>Ein Teil der Mitarbeiter*innen des Mündener Krankenhauses verweigert sich dem Eintritt in eine Transfergesellschaft

Wie Zahlenspielereien dazu dienen können, eine Niederlage noch in einen Beinahe-Sieg umzumünzen, zeigen die Stellungnahmen der Abwickler des Mündener Krankenhauses. AWO-GSD und die private Investorengruppe kommentieren die mangelnde Bereitschaft der zur Entlassung vorgesehenen Mitarbeiter*innen in eine Transfergesellschaft einzutreten - 95% sollten es sein, 84% wurden es nur - als &quot;das Ziel wurde nur knapp nicht erreicht.&quot; </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Man wollte mit der Überführung entlassener Mitarbeiter*innen in eine Transfergesellschaft Kündigungsschutzklagen möglichst ausschließen. Dabei hat man dann mit Tricks und unsauberen, intransparenten Vorgehensweisen das letzte Vertrauen bei etlichen Beschäftigten verspielt.<br><br>Es wurde hat damit gedroht, nach der Kündigung sofort keine Gehaltszahlung mehr zu leisten, wenn man nicht mitmacht. Man hat mit einer zusätzlichen Prämie, finanziert in letzter Minute aus öffentlichen Mitteln des Landkreises und des Landes gelockt. Im Landkreis hat sich lediglich DIE LINKE an dieser unredlichen, durch Landrat Reuter telefonisch initiierten Offerte nicht beteiligt. Alle Last-Minute-Aktionen haben dennoch nichts geholfen. <br><br>Eine erkennbare Zahl von Mitarbeiter*innen ließen sich weder einschüchtern noch ködern. Sie waren einfach nur noch sauer über die Vorgehensweise und verärgert über Aussagen wie „es handele sich insgesamt um sozialverträgliche Entlassungen und eine ausgewogene Auswahl der betroffenen Mitarbeiter*innen“, wo für sie doch eindeutig erkennbar ist, dass insbesondere ältere und behinderte Kolleg*innen und Kritiker*innen der Insolvenzpraktiken auf der Abschussliste standen. Nun wird wegen eines Sanierungstarifvertrags verhandelt, bei dem der Investor sicher auf weitere Einsparmöglichkeiten zulasten der Beschäftigten abzielt. <br><br>Es ist an der Zeit, dass das Pokerspiel zwischen AWO-GSD und Dr. Wichels als Vertreter des privaten Bieters beendet wird. Nötig ist ein klares Bekenntnis von Land und Kreis, dem Konzept der Privatisierung zulasten der Patienten*innen und Beschäftigten die öffentliche Verantwortung für die Gesundheitsversorgung in Hann. Münden und dem Umland gegenüber zu stellen. Das kann am besten durch ein Krankenhaus in öffentlicher Trägerschaft geschehen. Privatisierungen in Bereichen öffentlicher Daseinsfür- und -vorsorge haben sich bisher fast immer nur als Gewinn für die Anteilseigner herausgestellt und nicht für die Allgemeinheit. <br><br>Für DIE LINKE gehören Aufgaben des Gemeinwohls grundsätzlich in öffentliche Hand und Verantwortung.<br><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Arbeit und Soziales</category><category>Pressemeldung</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-183523</guid>
                <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 10:34:00 +0100</pubDate>
                <title>Gegen die öffentliche Subventionierung von Massenentlassungen!</title>
                <link>https://www.die-linke-goettingen.de/kreisverband/presse/detail/news/gegen-die-oeffentliche-subventionierung-von-massenentlassungen-1/</link>
                
                <description>Im Zusammenhang mit den insolventen Hann. Mündener Krankenhäusern hieß es immer wieder, dass kein Geld dafür da sei, damit sie durch die öffentliche Hand übernommen werden könnten. Es wurde also hartnäckig ein privater Investor gesucht und nun anscheinend gefunden: In der Presse ist von einer Investorengruppe die Rede, vertreten durch den Unternehmensberater Dr. Reinhard Wichels. Am 1. Februar solle der Verkauf über die Bühne gehen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Doch nun tauchen Fragen auf: Ist es richtig, dass der Investor nun Forderungen an den Landkreis Göttingen stellt, er solle sich mit weiterem Geld an den Kosten einer Transfergesellschaft beteiligen? Daher habe der Landrat Reuter die Kreistagsfraktionen angefragt, ob ein Betrag bis zu 1 Mill. Euro zur Verfügung gestellt würde. – Und dies, obwohl schon der Neubau für das Klinikum Hann. Münden mit 34 Millionen Euro durch öffentliche Mittel realisiert wurde? Durch die Transfergesellschaft soll sicher gestellt werden, dass der Investor nicht bei den geplanten Massenentlassungen durch Kündigungsschutzklagen der zu entlassenden Beschäftigten gestört wird. Die Gewinne aus dem Krankenhausbetrieb will die Investorengruppe aber für sich behalten.
</p>
<p>Am Donnerstag, 14.01.2016, trafen sich in Hann. Münden der Ortsvorstand der LINKEN. Hann. Münden, Mitglieder des Kreisvorstandes Göttingen sowie das Mitglied des geschäftsführenden Landesvorstandes Niedersachsen Andreas Braendle, um über diese Fragen zu sprechen.<br>Die Versammelten waren sich einig: Es ist nicht einzusehen, dass mit öffentlichen Geldern Massenentlassungen subventioniert werden sollen. Der Kreisverband DIE LINKE. Göttingen fordert im Gegenteil den Erhalt aller Abteilungen und aller Arbeitsplätze in den Hann. Mündener Krankenhäusern. DIE LINKE will sich gemeinsam mit der Bevölkerung, den Beschäftigten, den Betriebsräten und den beteiligten Gewerkschaften öffentlichkeitswirksam hierfür einsetzen.
</p>
<p>Der Arbeitsrechtler Andreas Braendle teilt zum Thema Transfergesellschaft mit: „Kein Beschäftigter kann dazu gezwungen werden, in eine Transfergesellschaft zu gehen. Durch die Einwilligung in eine Transfergesellschaft verliert man das Recht, gegen eine Kündigung zu klagen. Eine Transfergesellschaft ist nur unter bestimmten Umständen eine günstige Alternative zum bestehenden Kündigungsschutz, z. B. wenn sie eine sinnvolle Umschulung für eine in Aussicht stehende neue Beschäftigung beinhaltet oder wenn, bei älteren Mitarbeitern, die Überbrückung bis zur Rente wesentlich erleichtert wird.
</p>
<p>Wie der einzelne Fall gelagert ist, muss jede Kollegin und jeder Kollege für sich selbst entscheiden und sollte auch einen Rechtsbeistand hinzuziehen. Im Rahmen einer Kündigungsschutzklage können alle Beschäftigten auf Wiedereinstellung klagen. Allerdings kann über den Ausgang eines solchen Verfahrens keine allgemeine Prognose abgegeben werden. Leider ist generell das Kündigungsschutzrecht zu einem Abfindungsgesetz geworden.“
</p>
<p>Kirsten Klein, Ratsfrau der LINKEN Hann. Münden, fasst die Ergebnisse der Besprechung wie folgt zusammen: „Wenn ein privater Investor das Klinikum nur übernehmen will, wenn mehr als 100 dringend benötigte Mitarbeiter*innen gekündigt werden, wenn sie auf die ihnen zustehenden Klagerechte verzichten und die übrigen durch einen sogenannten „Sanierungstarifvertrag“ möglicherweise auf mühsam erkämpfte Errungenschaften wie das Weihnachtsgeld, dann ist er als Träger für Gesundheitseinrichtungen noch weniger geeignet als die AWO. Es wäre für die Beschäftigten und auch für die Hann. Mündener Bürgerinnen und Bürger als Patienten des Krankenhauses besser, wenn das Land und die Kommune das Klinikum von der AWO übernehmen, anstatt das Geld der Steuerzahler unwiederbringlich privaten Investoren hinter her zu werfen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Arbeit und Soziales</category><category>Pressemeldung</category>
                
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