Die Linke nominiert OB-Kandidaten

Dr. Thomas Goes ist Kandidat der Linken für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Göttingen. Die Mitgliederversammlung des Linke-Kreisverbandes wählte den 45-jährigen Sozialwissenschaftler am Montagabend ohne Gegenstimmen.

„Ich bin in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen und habe nicht vergessen, wo ich herkomme. Darum möchte ich als Oberbürgermeister für die Arbeiter:innen, Er-werbslosen und Rentner:innen und für alle da sein, die wenig Geld in der Tasche haben. Ich will ein Verbündeter für diejenigen in der Stadt sein, die sich soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und aufrechte antifaschistische Politik wünschen.“

Goes erklärte weiter, er setze sich für einen sozial gerechten und ökologischen Haushalt ein. Die Linke werde im Stadtrat für bezahlbare Wohnungen und günsti-gen und besseren Nahverkehr kämpfen, sich für eine gute Jugend- und Sozialar-beit einsetzen und für verlässliche Nachmittagsbetreuung an den Schulen und gute Kitabetreuung streiten. Es ginge um ein Göttingen, das für die Menschen sorgt, die hier leben.

Mit Blick auf die Beschäftigten der Stadt kündigte Goes an, diese tatkräftig zu un-terstützen. „Ich werde als Oberbürgermeister die Arbeiter:innen und Angestellten in der Stadt unterstützen. Ich will jedes Jahr Beschäftigtenvertreter:innen zu einer Konferenz einladen, um zu erfahren, wo den Kolleg:innen der Schuh drückt. Und ich verspreche: Wo Kolleg:innen sich in Göttingen für bessere Löhne und Arbeits-bedingungen, für Tarifbindung und einen Betriebsrat engagieren, werde ich ihnen als Bürgermeister den Rücken stärken!“

Goes setzt sich für eine sozial faire Klimapolitik ein. „Ich möchte, dass Arbei-ter:innen, Erwerbslose und Rentner:innen ein gutes Leben führen können. Darum müssen wir uns vor der Erderhitzung schützen. Hitzesommer, Umweltkatastro-phen und steigende Nahrungsmittelpreise werden die am stärksten treffen, die am wenigsten haben.“ Gemeinsam mit der künftigen Ratsfraktion der Linken will er deshalb in Zusammenarbeit mit Bürger- und Verkehrsinitiativen erreichen, dass der Radentscheid - wie von der Mehrheit der Göttinger:innen beschlossen – zügig umgesetzt wird.