HNA Mündener Allgemeine, Mittwoch, 11. Januar 2012

HNA Mündener Allgemeine, Freitag, den 18.11.2011

DIE LINKE. im Rat der Stadt Hann. Münden


 

 

 

Mündener Rundschau, Mittwoch, d. 09.05.12

HNA Mündener Allgemeine, Dienstag, den 01.05.2012

HNA Mündener Allgemeine, d. 28.04.2012

Auszug aus dem Redebeitrag zum Haushaltssicherungskonzept 2012 und Haushalt 2012 in der Ratssitzung vom 26.04.2012

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine, von Freitag, den 20. April 2012

 

Gesicherte Mitbestimmungsformen für die Jugend in Hann. Münden

Städte und Gemeinden können mit dazu beitragen, dass jungen Menschen Hand­lungs-, Entscheidungs- und Mitwirkungsspielräume zur Verfügung stehen, um ihre eigenen Anliegen, Bedürfnisse und Vorstellungen selbstbestimmt entwickeln, disku­tieren und auch leben zu können.

Die Bestimmungen des § 36 NKomVG sehen vor, dass die Stadt geeignete Verfah­ren entwickeln soll, um Kinder und Jugendliche an Planungen und Vorhaben zu be­teiligen. Dies ist dringend geboten und ich möchte es an einem nicht lange zurücklie­genden Beispiel begründen. Mit Unverständnis habe ich bei meiner Arbeit als Vorsit­zende des hiesigen Ortsverbands „DIE LINKE.“ im letzten Jahr zur Kenntnis genom­men, dass die Jugendarbeit in den Stadtteilen und Ortsteilen auch in Bauwagen durchge­führt wurde. Jugendgruppen wurden Bauwagen als Ganzjahrestreff ange­boten. Hier war keine qualifizierte Betreuung von und mit Jugendpflegern zu der sonst üblichen Jugendarbeit möglich. Eine solche Unterkunft ist zu klein, ist nicht be­heizt, hat keinen Strom und keine Sanitären Einrichtungen. In dem Ortsteil Bonaforth wurden im letzten Jahr private Jugendräume gekündigt, die Organe der Stadt ha­ben dies kaum zur Kenntnis genommen. Es wurde kein Ersatz geschaffen. Dies sind Bei­spiele dafür, dass Jugendliche an den Entscheidungen im Stadtrat und in der Stadt­verwaltung kein Mitspracherecht haben. Deshalb fordere ich die Beteiligung der Ju­gend an politischen Entschei­dungen, welche die Jugend in Hann. Münden betrifft. Wenn wir das politische Interesse junger Menschen aufgreifen und sie an kommu­naler Mitgestaltung beteiligen wollen, dann müssen auch die Gremien dafür ge­schaffen werden. Jugendparlamente und andere Beteiligungsformen müssen dann mehr als nur „Spielwiesen“ sein und dürfen nicht nur Alibicharakter haben. Sie müs­sen gesicherte Mitbestimmungsformen enthalten, projektbezogen und ergebnisorien­tiert sein. Hierzu stelle ich in der Ratssitzung am 26.04.2012 einen Antrag auf Verabschiedung einer Satzung über ein Jugendparlament. Eingebunden werden sollen hier die Schülervertretungen der Schulen sowie der Stadtjugendring. Selbst die Verantwortlichen der Partnerstadt Suresnes haben vor längerem ein entsprechendes Mitspracherecht der Jugendlichen eingeführt.

Kirsten Klein

Ratsfrau, DIE LINKE.

 

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine, Donnerstag, 05. April 2012

Zur Sitzung des Rates der Stadt Hann. Münden am 26.04.2012 wird die Ratsfrau Kirsten Klein (DIE LINKE.) einen Antrag auf Teilaufhebung des Bebauungsplanes 037 Fuchsberg-Ost in Hedemünden einbringen.

Der erstmals in den siebziger Jahren entwickelte Bebauungsplan ist mittlerweile stark überholt und entspricht wegen dem Lärm von Bahnlinie, Autobahn und Umgehungs­straße und der veränderten städtebaulichen Entwicklung nicht mehr den Vorgaben des § 1 BauGB. Zudem sind die Bebauungspläne den Zielen der Raumordnung an­zupassen.

Hier sollen u.a. die Bauleitpläne eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung, welche die sozia­len, wirtschaftlichen und umweltschützenden Anforderungen auch in Verant­wortung gegenüber künftigen Generationen miteinander in Einklang bringt, und eine dem Wohl der Allgemeinheit dienende sozialgerechte Bodennutzung ge­währleisten. Sie sollen dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu si­chern, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln sowie den Klimaschutz und die Klimaanpassung, insbesondere auch in der Stadtent­wicklung, zu fördern, sowie die städtebauliche Gestalt des Orts- und Land­schaftsbildes baukulturell zu erhalten und zu entwickeln. Dies ist nach den heuti­gen Gegebenheiten nicht mehr der Fall. Auch die Bürger, die dort wohnen, sind zu schützen. Der Plan dient weder künftigen Gene­rationen noch dient er dem Wohl der Allgemeinheit. Die Förderung der Stadtentwick­lung ist hier offensichtlich nicht mehr gegeben.

 

Die Belange des Umweltschutzes sind durch die Lärmbelastung mehrerer Ver­kehrswege nicht berücksichtigt worden. Die Auswirkungen auf Luft und Klima so­wie Gesundheit der Anwohner wurden unter den Tisch gekehrt. Die Um­weltprü­fung bezieht sich auf das, was nach gegenwärtigen Wissensstand und allgemein anerkannten Prüfungsmethoden sowie nach Inhalt und Detaillie­rungsgrad des Bauleitplans angemessener Weise verlangt werden kann. Die Ausführung des Bebauungsplanes hat sich dermaßen in die Länge gezogen, dass der Wissens­stand und die allgemein anerkannten Prüfungsmethoden sich gegenüber dem Lärmgutachten von 1993 soweit verändert haben. Der Spielplatz, welcher an der Bahnlinie errichtet werden soll, liegt in einem Schallpegel, welcher die jetzt gel­tenden Höchstwerte weit überschreitet. Hinzu kommt der Elektrosmog von der Oberleitung, welcher auf die Kinder einwirkt. Dies muss zwangsläufig eine Verän­derung des Bebauungsplanes nach sich ziehen. Bereits im Jahre 1975 hat der damalige Regierungspräsi­dent in Hildesheim den Bebauungsplan wegen der noch zu bauenden Umge­hungsstraße abgelehnt. Auch der Rat der Stadt Hann. Münden hat Anfang des Jahres 1994 beschlossen, dass in diesem Gebiet wegen der hohen Lärmbe­lastung nicht gebaut werden kann. Im Jahre 1997 wurde der Bebauungsplan fortgeführt, er wurde letztendlich am 01.07.1999 im Rat der Stadt beschlos­sen. Durch die Lärmbelastung und die hohen Investitio­nen der Hausei­gentü­mer in Lärmschutzmaßnahmen ist das Baugebiet insgesamt unattraktiv ge­worden. Die Grundstücke lassen sich nicht verkaufen. Auf der ande­ren Seite müssen die Anlieger jedoch hohe Beiträge für die Erschließung zahlen. Mittler­weile belaufen sich die Kosten auf 36,50 € pro Quadratmeter, so dass diese Kosten die Grundstückspreise überholen. Hinzu kommen etwa 15 € pro Quad­rat­meter für passiven Lärmschutz zur Bahnlinie. Selbst die Stadt Hann. Mün­den scheint erkannt zu haben, dass die Grundstücke nicht verkauft werden können. Ansonsten hätte diese bestimmt bereits einige erworben, um sie Ge­winn bringend zu verkaufen.

 

Auch wenn die Stadt Hann. Münden die letzten 15 Jahre 65.000€ investiert hat, ist die jährliche Belastung demnach gering. Einige Grundstückseigentümer in diesem Baugebiet werden weit mehr investieren müssen.

Die niedersächsische Landgesellschaft mbH hatte bereits 1999 erklärt, keine weite­ren Baugebiete zu erschließen, da es keine Nachfrage im Raum Hann. Münden gebe. Auch in Hedemünden gibt es genug Grundstücke, welche zur Bebauung zur Verfügung ste­hen. Die Stadtverwaltung hält unter anderem an dem Baugebiet fest, weil sie der Mei­nung ist, dass die Mitarbeiter des neu angesiedelten Gewerbes Grundstücke dort erwer­ben würden. Dies ist jedoch ein Trugschluss, denn die Mitar­beiter sind in den Bereich Geringverdiener einzustufen. Die Mitarbeiter in den höhe­ren Etagen werden sich wohl kaum ein Grundstück zwischen Autobahn und Eisen­bahn kaufen. Das Baugebiet ist in der Form gestorben, eine angemessene Reduzie­rung ist unausweichlich.

Mit einer Teilaufhebung des Bebauungsplanes würde auch das Umlegungsverfahren gegen­standslos. Das anhängige Gerichtsverfahren wird sich nach Beschlussfassung durch den Rat der Stadt Hann. Münden wohl in der Hauptsache erledigen, so dass das Gericht nur noch über die Kosten des Verfahrens zu entscheiden hätte. Es ist wohl klar, dass das Gericht die Kosten der Stadt Hann. Münden auferlegen wird. Dies sollte aber in Anbe­tracht der Belastung der Bürger in Kauf genommen werden. Zudem trägt das zum Frie­den in der Gemeinde Hedemünden bei. Dies wird der Orts­rat meines Erachtens auch befürworten.

 

Ein Ratsantrag der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen vom 30.05.2011 zum Baugebiet Fuchsberg-Ost wurde am 30.06.2011 im Rat der Stadt Hann. Münden behandelt. Bis zum heutigen Tag wurde darüber jedoch noch nicht ent­schieden.

Dieser Antrag sowie der von Ratsherrn Bethke (SPD) eingebrachte Änderungsantrag in Form der Stellungnahme des Ortsrates Hedemünden vom 07.04.2011 wurden vom Rat in seiner Sitzung vom 30.06.2011 zur weiteren Beratung und abschließenden

Beschlussfassung in den Stadtentwicklungsausschuss verwiesen. Dieser Ratsauftrag ist jedoch fehlerhaft, da hierzu eine Beschlussfassung im Rat erforderlich ist. Hinge­wiesen auf diesen Fehler wurde in der 3. Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom 19.03.2012 – nach fast 9 Monaten.

Die Stadt Hann. Münden ist letztendlich schon zum dritten Mal in Fernsehsendungen negativ dargestellt worden. Dies ist keine gute Werbung für die Stadt Hann. Münden. Im Rahmen der Stadtentwicklung und der Ent­wicklung des Tourismus ist es unab­dingbar, eine Teilaufhebung des Bebauungsplanes zu beschlie­ßen.

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine, Sonntag, den 18. März 2012

 

Stellungnahme der Ratsfrau Kirsten Klein, DIE LINKE. zum Presseartikel „Die Stadt bleibt zuständig“ und dem Kommentar „Einlenken möglich“ erschienen in der HNA am 17. März 2012

Das große öffentliche Interesse an der Ratssitzung vom 15.03.2012 hat gezeigt,

was die SPD mit ihrem Antrag vom Juni 2011, die Zuständigkeit für die Kindergärten

an den Landkreis Göttingen zurückzugeben „angerichtet hat“!

Die Erklärung / Rechtfertigung der SPD Fraktion in der Ratssitzung vom 15.03.2012,

sie habe diesen Antrag gestellt um Klärung zu erhalten, ob es sich hier um eine

freiwillige Leistung handele oder nicht, ist doch sehr abenteuerlich. Diese Aussage

kann nur allgemeines Kopfschütteln verursachen.

 

Ratsherr Schminke (SPD) hat noch einmal deutlich gemacht, dass die SPD nur

zurückgerudert ist, da jetzt feststehe, dass ein Wechsel der Zuständigkeit der Stadt

Münden „finanziell“ nichts bringt. Diese Aussage ist deutlich und stellt klar, hätte es

der Stadt Münden „finanziell“ etwas gebracht, dann hätte die SPD den Rotstift bei der

Kinderbetreuung angesetzt und Arbeitsplätze gefährdet.

 

Zum lautstarken Auftreten des Ratsherrn Schminke (SPD) während der Ratssitzung

ist nur folgendes zu sagen: „Getroffene Hunde bellen laut.“

 

„Vorteilhaft“ für Hann. Münden ist, wenn die Bürgerinnen und Bürger sich auch in

Zukunft weiter einmischen und ihr Wort erheben, sollten sie sich von der Politik vor

 Ort falsch vertreten fühlen!

 

HNA Mündener Allgemeine, Dienstag, 28.02.2012

Pressemitteilung der Ratsfrau Kirsten Klein an die HNA Mündener Allgemeine von Samstag, den 25. Februar 2012

Kindergärten - Rücknahme aus dem Haushaltssicherungskonzept

Der Antrag der SPD Ratsfraktion von Juni 2011 zum Haushaltssicherungskonzept 2011, Punkt „Abgabe der Zuständigkeit für die Kindergärten an den zuständigen Landkreis“ war einer mehrerer höchst unüberlegter Schnellschüsse und zeigt, welch geringen Stellenwert Kinder bei der SPD einnehmen. Der Betreuungsstandard wurde leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Gleichermaßen fatal ist die Gefährdung von Arbeitsplätzen. Kinder sind unsere Zukunft, hier den Rotstift anzusetzen ist in jeder Hinsicht unverantwortlich und muss schnellstens durch die Rücknahme aus dem Haushaltssicherungskonzept korrigiert werden! Hann. Münden muss für Familien wieder attraktiver werden – mit einer familienfeindlichen Politik wird dieser Wunsch jedoch nicht in Erfüllung gehen!

 

 

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine, Sonntag, den 19. Februar 2012

       

                                            Pressemitteilung

Das Haushaltssicherungskonzept sieht vor, dass die vorhandenen Dorfgemeinschaftshäuser in Vereinshände abgegeben werden sollen. 2 DGH’s hat die Stadt Hann. Münden bereits an Vereine übergeben. Bei der Übergabe der DGH’s wurden jedoch gravierende Fragen sträflich ausgeblendet.

Vor diesem Hintergrund hat die Ratsfrau der Partei DIE LINKE., Kirsten Klein folgende schriftliche Anfrage an Bürgermeister Klaus Burhenne gestellt:

1. Wurden die Vereine, welche jetzt DGH’s verwalten, umsatz-, körperschafts- bzw.   gewerbesteuerpflichtig, insbesondere im Hinblick auf Dauermietverträge und §64 Abgabenordnung? Wenn ja, welche Nachteile erleiden die Vereine dadurch?

2. Arbeiten die Vereinsmitglieder ehrenamtlich außerhalb des Zwecks des Vereins oder haben die  Vereine zu diesem Zweck Arbeitsverträge mit der Pflicht zur Abgabe von Einkommenssteuern und Sozialbeiträgen geschlossen?

Bürgermeister Burhenne wurde um eine schriftliche Beantwortung gebeten, welche bis zum heutigen Tag noch aussteht.

 

Eine weitere schriftliche Anfrage betrifft den Bürgersteig am Grundstück der ehemaligen Firma C.F. Schröder Schleifmittelwerke GmbH, Wilhelmshäuser Str. 64 – 66.

Das Gebäude der ehemaligen Firma C.F. Schröder Schleifmittelwerke GmbH steht direkt am Ortseingang an der B 3. Viele Auswärtige nehmen das kaputte Gebäude und den ungepflegten Bürgersteig zur Kenntnis. Dies stellt kein Aushängeschild dar, um Investoren in die Stadt zu locken.

Der Bürgersteig ist auf dieser Seite nicht begehbar, außerdem ist zu erwarten, dass die Schäden am Gebäude bald auch die Straße unbefahrbar machen. Der dortige Zustand birgt trotz des aufgestellten Bauzaunes höchste Gefahren für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer.

Vor diesem Hintergrund stellt Ratsfrau Klein folgende Fragen:

1. Wurde mit der Verwaltungsgesellschaft der Grundstücke in Düsseldorf Kontakt aufgenommen, um auf die Gefahrenquellen hinzuweisen? Wenn ja, wann werden die Schäden am Gebäude beseitigt, damit der Bürgersteig wieder benutzt werden kann?

2. Welche rechtlichen Möglichkeiten zur Ersatzvornahme sind gegeben, um den Bürgersteig wieder begehbar zu machen?

Eine schriftliche Antwort steht noch aus.

 

Kirsten Klein, Ratsfrau DIE LINKE.

 

HNA Mündener Allgemeine, Samstag, den 11. Februar 2012

 

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine, Freitag, 10. Februar 2012

 

Der ehemalige Ortsheimatpfleger und Träger des Ehrenringes der Stadt Hann. Münden, Karl Brethauer war Unterstützer des Nazi-Regimes

Dank der Enthüllungen von Roderich Miller (die HNA berichtete) wurde die dunkle Vergangenheit des ehemaligen Ortsheimatpflegers und Heimatforschers Karl Brethauer, der u. a. auch Ratsmitglied im Mündener Stadtrat und Lehrer am Mädchengymnasium in Hann. Münden war, ans Tageslicht befördert. Karl Brethauer war nachweislich maßgeblich am Raub von Kunst - und Kulturgütern für die Nationalsozialisten beteiligt - verantwortlich für Deportationen von Menschen jüdischer Herkunft in Konzentrationslager. Vor diesem Hintergrund unterstützt die Ratsfrau der Partei DIE LINKE., Kirsten Klein ausdrücklich die Bestrebung der Fraktion der Grünen, in einem gemeinsamen Antrag aller Fraktionen / Personen des Rates die Aberkennung des Ehrenringes des Heimatforschers Karl Brethauer zu fordern.
Unterstützenswert in diesem Zusammenhang ist ebenfalls der Antrag der Ratsfraktion des Bürgerforums Hann. Münden (BFMÜ), die Namen aller Trägerinnen und Träger von Ehrenring und Ehrenplakette der Stadt Hann. Münden sowie gegebenenfalls der Ehrenbürger zu veröffentlichen.


 

Pressemitteilung vom 15.01.2012

                                         

Der Umgang der SPD und anderer Involvierter mit Informationen im Vorfeld der Übernahme des Evang. Vereinskrankenhauses gGmbH durch die AWO-GSD, Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste gGmbH ist äußerst bedauerlich und höchst bedenklich.

 Hier wurden nicht "alle" Mitglieder des Rates der Stadt Hann. Münden über eine bevorstehende Insolvenz des VKH informiert. Das betrifft u. a. die Ratsfrau der Linken. Es ist nicht zu akzeptieren, dass einige Ratsmitglieder in solch wichtiger Angelegenheit nur scheibchenweise durch die Berichterstattung einiger Personen in der Presse über den angeblichen Stand der Dinge erfahren. Die Information über eine bevorstehende Insolvenz sollte wohl offensichtlich nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Ich betone hier noch einmal ausdrücklich - DIE LINKE. ist für den Erhalt der Arbeitsplätze und die Standortsicherung der Krankenhausversorgung in Hann. Münden. Aus diesem Grund fordert DIE LINKE. ein langfristiges Personalsicherungskonzept über das Jahr 2015 hinaus, um die bestehenden Arbeitsplätze und damit auch die Qualität der Gesundheitsversorgung in der Region um Hann. Münden zu sichern.Verunsichernd hingegen sind die verschiedenen Äußerungen von Herrn Behncke, Geschäftsführer der AWO - Gesundheitsdienste. Hier ein Auszug aus der Berichterstattung des Göttinger Stadt Radios vom 04.01.2012:....Die Bettenzahl werde sich verringern, die Zahl der Mitarbeiter voraussichtlich steigen, kündigte Behncke an (Ende des Auszugs). In der Presse hingegen beteuert Herr Behncke, dass es keinen Bettenabbau geben wird. 

Kirsten Klein Ratsfrau (DIE LINKE.) 

 

 

 

HNA Mündener Allgemeine, Freitag, 13. Januar 2012

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine, vom 12. Januar 2012

 

Stellungnahme der Ratsfrau Kirsten Klein (DIE LINKE.) auf die persönlichen Angriffe von Herrn Ronald Schminke (SPD)

Ich rate Herrn Schminke seinen Lautsprecher etwas leiser zu stellen! Die Angriffe des Herrn Ronald Schminke zeugen von Panik und Ahnungslosigkeit! Wenn hier jemand die Menschen mit Falschmeldungen versorgt, ist es Herr Ronald Schminke selber! Fakt ist, Herr Behncke, Geschäftsführer der AWO Gesundheitsdienste hat laut Stadtradio Göttingen letzte Woche erklärt, dass sich die Bettenzahl verringern werde. Bekannt ist ja jetzt schon, dass 19 Betten abgebaut werden. Der Sozial- und Gesundheitsexperte der Linken im Landtag, Patrick Humke und ich als Ratsfrau haben Tatsachen aufgezeigt, die u. a. die SPD vermieden hat offen auszusprechen. Es ist uns schon klar, dass Herr Schminke nicht gerade begeistert davon ist, wenn die Öffentlichkeit im Vorfeld der nächsten Landtagswahlen darüber informiert wird, dass die Politik seiner Fraktion im Landtag derzeit lediglich auf Bettenreduzierung und Standortschließungen zur Kostensenkung im Gesundheitswesen ausgelegt ist! Herr Schminke blendet wieder einmal gänzlich aus, dass gerade die Politik der SPD im Bund für diese Misere verantwortlich ist. Ergebnis dieser Politik ist, dass immer mehr Menschen um ihre Arbeitsplätze bangen müssen – Millionen Menschen haben unsichere Jobs! Die SPD hat maßgeblich dafür gesorgt, dass immer mehr Menschen durch Leiharbeit versklavt und tariflich entlohnte und unbefristete Arbeitsplätze weiter verdrängt werden! Auch einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn haben die „Sozialdemokraten“ schon mehrmals verhindert, anstatt ihn einzuführen! Die Rente mit 67=Altersarmut, Gesundheit nur für Reiche und Hartz IV sind weitere Grausamkeiten gegen die Menschen in unserem Land! Die Kommunen sind Dank der sozialdemokratischen Steuergeschenke an Reiche und Unternehmen pleite und die Tafeln haben einen immer größeren Zulauf! Weiter so, Herr Ronald Schminke. Das sind Tatsachen, durch die Sie schon lange jeden Anspruch verloren haben überhaupt noch ernst genommen zu werden, wenn Sie z. B. vor Unternehmen stehen, sich für Arbeitnehmerrechte und den Erhalt von Arbeitsplätzen aussprechen! Was Sie, Herr Schminke als Gewerkschafter versucht haben zu bewegen, ist mit der SPD schon lange nicht mehr auf einen Nenner zu bringen! Hier wird mit gespaltener Zunge gesprochen!

Die ungerechtfertige Kritik von Herrn Schminke an meiner Person hat jedoch folgendes an die Öffentlichkeit gebracht – das VKH stand kurz vor der Insolvenz. Hier hat Herr Schminke wohl aus dem Nähkästchen geplaudert?!

Kirsten Klein, Ratsfrau (DIE LINKE)

 

Mündener Rundschau, Mittwoch, den 12.01.2012

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine vom 09.01.2012

 

DIE LINKE: Zusammenlegung von Krankenhäusern in Hannoversch-Münden gefährdet Gesundheitsversorgung

Die Ratsfrau der LINKEN in Hannoversch-Münden, Kirsten Klein, und der Sozial- und Gesundheitsexperte der LINKEN im Landtag, Patrick Humke, erwarten von der Zusammenführung des Evangelischen Vereinskrankenhauses (VKH) und des Nephrologischen Zentrums Niedersachsen (NZN) keine langfristige Beschäftigungssicherung. Der damit zu erwartende weitere Bettenabbau würde ab 2015 außerdem zu einer Gefährdung der Krankenhausversorgung im Altkreis Münden führen. „Wir konnten in den vergangenen Jahren bereits beobachten, dass mit der Überführung von Arbeitskräften aus Hauswirtschaft, Reinigung oder Küche in die Servicegesellschaften der Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste (AWO-GSD) Löhne gekürzt wurden. Die AWO-GSD übernimmt nun das VKH und sichert die Beschäftigung nur bis Ende 2014. Was danach passiert, lässt das Unternehmen offen. Sicher ist nur, dass das Risiko von den Kommunen getragen wird. Das halten wir für sehr problematisch“, sagte Klein. DIE LINKE fordert stattdessen ein langfristiges Personalsicherungskonzept, um die bestehenden Arbeitsplätze und damit auch die Qualität der Gesundheitsversorgung in der Region um Hannoversch-Münden zu sichern.

Der Landtagsabgeordnete Humke kritisierte auch die Landtagsfraktionen der SPD und der Grünen. Deren Politik sei derzeit lediglich auf Bettenreduzierung und Standortschließungen zur Kostensenkung im Gesundheitswesen ausgelegt. „Damit stehen sie im deutlichen Widerspruch zu den Verlautbarungen ihrer Parteifreunde in Hannoversch-Münden. Es wird deutlich, dass sie die Arbeitsplatzsicherung bis Ende 2014 befristen wollen, um im Landtagswahlkampf Ruhe zu haben. Schließlich wollen SPD und Grüne die nächste Landesregierung stellen“, sagte Humke. DIE LINKE im Rat der Stadt Hannoversch-Münden ist von dem vorgelegten Konzept nicht überzeugt und werde sich deshalb im Rat enthalten.

 

 

HNA Mündener Allgemeine, Freitag, den 16.12.2011

HNA Mündener Allgemeine, Dienstag, d. 13.12.2011

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine vom 06. Dezember 2011

 von Ratsfrau Kirsten Klein

Ich freue mich, dass die Fraktionen von Bündnis 90 / Die Grünen sowie SPD meine Initiative aufgreifen und jetzt nachziehen, per Ratsbeschluss die Umbenennung der Sohnreystraße in Hann. Münden zu erwirken.

Erfreulicherweise ist Sohnrey als Unterstützer der rassistischen Nazi-Ideologien seit dem 1. Dezember nicht mehr Namensgeber der Realschule. An einer Umbenennung der Sohnreystraße darf und kann nun kein Weg mehr vorbeiführen.

 

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine, vom 27.11.2011

 

Von der Ratsfrau Kirsten Klein (DIE LINKE.) wurden zur Ratssitzung am 15. 12. 2011 umfassende Anträge auf Änderung der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Hann. Münden gestellt.

Im Fokus dieser Anträge stehen eine weitergehende Einwohnerbeteiligung sowie mehr Transparenz der Entscheidungen des Stadtrates. DIE LINKE. will nicht nur Politik „für“ die Bürgerinnen und Bürger machen, sondern „mit“ den Bürgerinnen und Bürgern!

Um die Öffentlichkeit und das Interesse an politischer Arbeit zu fördern, sollten z. B. die Sitzungen in der Regel erst um 19.00 Uhr beginnen. Außerdem sind die Örtlichkeiten der Sitzungen immer so zu wählen, dass Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung ohne fremde Hilfe barrierefrei teilnehmen können.

Im Antrag auf ein barrierefreies Hann. Münden soll die Stadtverwaltung aufgefordert werden in Zusammenarbeit mit den örtlichen Unternehmen, Vereinen und Verbänden ein Konzept zu erarbeiten, das behinderten Menschen ermöglicht, sich barrierefrei wie nicht behinderte Menschen zu bewegen. Im Dezember 2006 hat die UN-Vollversammlung die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung beschlossen. Die Einhaltung / Umsetzung dieser Konvention ist längst überfällig und dringend geboten.

Die „erschlagende Plakatierung“ verschiedener Parteien im letzten Kommunalwahlkampf ist für zukünftige Wahlkämpfe nicht mehr zu akzeptieren. Sie sind höchst übertrieben, belästigend und oft eine Gefahr für den Straßenverkehr! Das dafür zuständige Amt hat hier nicht in erforderlichem Maß eingegriffen! Diese unhaltbaren Zustände müssen der Vergangenheit angehören. Aus diesem Grund wurde beantragt, die Stadtverwaltung aufzufordern in Zusammenarbeit mit den örtlichen Parteien und Wählergemeinschaften ein Konzept zu erarbeiten, welches das Aufstellen und Aufhängen von Plakaten vor Wahlen auf bestimmte Örtlichkeiten begrenzt.

Wie schon bekannt, wurde beantragt die Sohnreystraße in Dietrich Bonhoeffer Straße umzubenennen.

 

 

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine vom 09.11.11 von Kirsten Klein, Ratsfrau zum Abstimmungsergebnis des Tagesordnungspunktes 18 der Tagesordnung zur konstituierenden Sitzung des Rates der Stadt Hann. Münden am 03.11.2011

Der von der Ratsfrau Kirsten Klein (DIE LINKE.) am 03.11.2011 zur konstituierenden Sitzung des Rates der Stadt Hann. Münden eingebrachte Änderungsantrag zum Tagesordnungspunkt 18 "Neufassung der Satzung über Entschädigung für Ratsfrauen, Ratsherren, Ortsratsmitglieder, Ehrenbeamte und ehrenamtlich Tätige (Aufwandsentschädigungssatzung)" wurde mehrheitlich mit 1 Ja-Stimme und 2 Enthaltungen abgelehnt. Inhalt dieses Änderungsantrages war, dass nicht nur eine 10%-ige Kürzung bei den Ratsfrauen, Ratsherren und Beigeordneten vorgenommen werden soll, sondern ebenfalls bei den Fraktionsvorsitzenden und den Ortsbürgermeistern. Zusatzentschädigungen für Beigeordnete sowie Zusatzentschädigungen der Fraktionsvorsitzenden in Form einer "Kopfpauschale" für jedes Fraktionsmitglied sind nicht begründet und können daher gänzlich gestrichen werden. Die am 03.11.2011 beschlossene Kürzung bedeutet eine jährliche Ersparnis von 6120€.

Eine Zustimmung zu meinem Änderungsantrag hätte eine zusätzliche jährliche Ersparnis von 6018€ bedeutet - Gesamtersparnis jährlich 12138€. Mit der zusätzlich eingesparten Summe hätten soziale Projekte gefördert werden können, wie z. B. Förderung des Vereins Mündener Bürgertreff. Im Hinblick auf die demographische Entwicklung wäre ein weiteres Beispiel die Förderung von Dorfläden.

Das Abstimmungsergebnis zeigt, dass vielen "das Hemd wohl doch näher ist als die Hose"! Hier entsteht der Eindruck, dass die jetzt beschlossene Ersparnis von 6120€ durch Kürzung der Entschädigung nur vorgenommen wurde, um bei Kürzungen im sozialen Bereich sowie Steuererhöhungen keinen Widerstand von den Einwohnerinnen und Einwohnern zu bekommen.

Hinweis: Diese Pressemitteilung wurde nicht veröffentlicht!

 

 

 

HNA Mündener Allgemeine, Samstag, d. 05.11.2011