Kontakt zum OV Hann. Münden

Hann.Muenden@die-linke-goettingen.de

 

(Hinweis)

 

 Unsere Pressemitteilungen an die HNA - Mündener Allgemeine vom: 12.01.2011, 16.02.2011, 25.02.2011, 16.04.2011, 30.05.2011, 09.06.2011, 19.06.2011, 18.08.2011, 23.08.2011 und 28.08.2011 wurden nicht veröffentlicht.

 

 

 

DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden


 

 

Mitgliederversammlung am Freitag, den 17. Februar 2012 in der Gaststätte "Zum Onkel Paul", Siebenturmstr. 9 in Hann. Münden. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 19.00 Uhr.                                                    

 

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine am 17.10.2011

Die Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden spricht sich für eine Namensänderung der Heinrich-Sohnrey-Realschule aus.

Die von Friedhelm Schäfer und Professor Dr. Frank Möbus aufgezeigten Analysen zur Person Heinrich Sohnrey sprechen ganz klar für sich! Vor dem Hintergrund der von Deutschen ermordeten mehr als sechs Millionen Jüdinnen und Juden und dem ebenfalls betriebenen Völkermord an Sinti und Roma während der NS-Zeit ist ein Unterstützer dieser rassistischen Ideologien, wie es Heinrich Sohnrey war, als Namensgeber u.a. einer Schule unerträglich. Verharmlosungen, die das Wirken der Person Sohnrey beschreiben, sind hier gänzlich unangebracht. "Nie wieder Faschismus und nie wieder Krieg" lautet die immerwährende Verpflichtung für alle Menschen aus dem Schwur von Buchenwald. Dies muss ein Leitgedanke kommunaler Politik sein und in den Schulen auch den kommenden Generationen vermittelt werden. Wie erklärt man hier den Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Sohnrey-Realschule, dass der Namensgeber ihrer Schule ein Unterstützer von Adolf Hitler und dessen "rassenhygienischen Ideologien" war?!

Kirsten Klein, künftige Ratsfrau im Stadtrat Hann. Münden und SprecherInnenratsmitglied der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden: "Antifaschismus muss Grundlage des kommunalen Handelns sein. Aus diesem Grund spricht sich DIE LINKE. in Hann. Münden nicht nur für eine Umbenennung der Heinrich-Sohnrey-Realschule aus, sondern wird zur Ratssitzung im Dezember 2011 auch einen Antrag zur Umbenennung der Sohnreystraße in Hann. Münden einbringen."

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine, 28.08.2011

Kirsten Klein, Spitzenkandidatin der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden für den Stadtrat nimmt Stellung zum Presseartikel "Mündener Schulen im Schulterschluss" erschienen in der HNA Wochenend-Ausgabe 27. Aug. / 28. Aug. 2011

Am 25.08.2011 besuchte ich persönlich die Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative für eine Integrierte Gesamtschule in Hann. Münden (BIGS). Mit großem Bedauern las ich dann die Wiedergabe über diese Veranstaltung in der HNA. Aus diesem Presseartikel geht nicht einmal hervor, dass es sich um die u.a. am 24.08.2011 in der HNA angekündigten Veranstaltung der BIGS handelt! Prof. Dr. Seuring-Stella, der zu den Gründern der BIGS gehört, die Besucher an diesem Abend begrüßte und die Veranstaltung moderierte, wurde mit keinem Satz erwähnt. Das gleiche gilt für den stellvertretenden Schulleiter der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen, Rolf Ralle. Diese IGS wurde als "Beste Schule Deutschlands 2011" ausgezeichnet. Warum werden hier die Beweggründe der BIGS und der höchst informative und beeindruckende Vortrag von Herrn Ralle unter den Teppich gekehrt?!

Herr Ralle hat in seinem Vortrag über die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule klar aufgezeigt, dass es eine Schulform gibt, die unsere Kinder in den Mittelpunkt stellt, sie stark statt krank macht! Diese IGS Göttingen ist ein Leuchtturm dafür, wie Schule sein soll. Hier hat sich gezeigt, dass es möglich ist durch "gemeinsames Lernen", auch ursprünglich als Lernschwächere eingestufte Schüler zum Lernen zu motivieren. Das in unserem Land bestehende gegliederte Schulsystem ist nicht nur ausgesprochen kinderfeindlich, sondern verhindert vielfach Bildung und schafft soziale Ausgrenzung! Auch das Turbo-Abitur ist pädagogischer Schwachsinn und macht unsere Kinder zu Lernmaschinen!

Verschiedene SPD Mitglieder benutzten diese Veranstaltung natürlich wieder einmal um sich in Pose zu setzen. Immer mit dem Hinweis, sie seien in der SPD, wollen jedoch an dieser Stelle keine Politik machen. Am 11. September seien aber Kommunalwahlen und in ihrem Wahlprogramm stehe folgendes.... . Jörg Wieland, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag Göttingen bezeichnete die Oberschule Groß-Schneen als "Mogelpackung". Recht hat er, der Herr Wieland. Vergessen hat er aber anscheinend, dass diese Schule nicht nur von der CDU, sondern auch von SPD und Grünen im Göttinger Kreistag beschlossen wurde! Auf Landesebene lehnen SPD und Grüne diese Schulform jedoch ab.

Aus eigener Erfahrung als Mutter von 2 erwachsenen Kindern, die weiterführende Schulen (u.a. das Grotefend-Gymnasium) in Hann. Münden besucht haben, kann ich die Gründung der BIGS nur zu gut nachvollziehen! Eltern, die ihre Kinder ohne Empfehlung für das Gymnasium trotzdem auf dem GGM anmelden wollten, mussten diese Anmeldung in einem dafür seperaten Raum abgeben, hier herrschte ein stark ablehnendes Verhalten. Man bekam ganz klar zu spüren, dass diese SchülerInnen dort nicht gerne gesehen sind - ein Kritikpunkt von vielen!

Ich unterschreibe Herrn Teichmanns Aussage, dass es natürlich auch hervorragende LehrerInnen an Mündener Schulen gibt. Kritisiere aber, wie Herr Teichmann, das alte Schulsystem! Warum steigt z.B. die Zahl der SchülerInnen, die psychiatrisch behandelt werden müssen?!

Eine wahre Alternative zum bestehenden Schulsystem ist die IGS. Für DIE LINKE. ist die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule auch ein Modell zur Schaffung einer IGS Münden. Entscheidend hier ist natürlich der Elternwille.

 

 

Presseerklärung an die HNA Mündener Allgemeine, 23.08.2011

Zur Podiumsdiskussion der SPD zum Thema Altstadt!

Es ist sehr erfreulich, dass sich die SPD nach der Partei DIE LINKE. auch dem Thema Altstadt widmet. Negativ dabei ist, wenn sie meinen, es würde niemand merken, dass die SPD zum großen Teil Mitschuld an der Misere trägt. Der stellvertretende Bürgermeister Günter Fraatz ist in der SPD, Stadtbaudirektor Friedhelm Meyer ist in der SPD. Beide standen in der Verantwortung und haben nichts für die Erhaltung und Wiederbelebung der Altstadt getan und die Ursachen nicht aus der Welt geschafft. Die SPD Stadtratsfraktion hat sich ohne Widerworte an dem Haushaltssicherungskonzept beteiligt und meint nun davon Abstand nehmen zu müssen. Der Werbeslogan "Wir renovieren die Stadt" müsste eigentlich ergänzt werden mit den Worten "mit Friedhelm Meyer im Bagger und Günter Fraatz am Presslufthammer". Die Protokolle über die Brückenprüfungen hat Herr Meyer bis heute nicht veröffentlicht, so dass davon auszugehen ist, dass etwas verschwiegen werden soll. Die Ursachen kann man nicht bekämpfen, indem man nach einem Leitbild sucht. Die Stadtarchäologin Angela Sohnrey wies auf Gutachten hin, die im Sande verlaufen seien. Wenn sie so an der Erhaltung der Innenstadt hängt, wäre eine Reaktion zu früherer Zeit, als sie merkte, dass etwas im Sande verlief, besser gewesen. Warum hat sie nicht schon das letzte Mal für die SPD kandidiert, um was zu verändern. Dass Bürger in Münden einkaufen können und die Stadt wiederbeleben, liegt am Einkommen und an der Zeit. Die SPD hat zusammen mit Bündnis 90/Die Grünen und der CDU/CSU schon vor 10 Jahren damit angefangen, den Unternehmern zu gestatten, den Arbeitnehmern nur noch Dumpinglöhne zu zahlen und ihnen Überstunden aufzuladen. Wo bleibt da Zeit und Geld, um in Münden einzukaufen. Den Familien wird auch immer mehr aus der Tasche gezogen, siehe kürzlich die Erhöhung der Grundsteuer durch die Stadtratsfraktion. Wir von der Partei DIE LINKE. werden entsprechende Anträge zur Wiederbelebung in den Stadtrat einbringen. Dann wird man sehen, wie sich die SPD als Volkspartei dabei verhält.

Günter Börner, Kandidat für den Hann. Mündener Stadtrat sowie Kreistag der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden

 

Presseerklärung an die HNA Mündener Allgemeine, 23.08.2011

Bürgerfrühstück nicht für alle Mündener Bürger!

Aus den Artikeln der HNA vom 22.08.2011 zum Bürgerfrühstück war deutlich zu erkennen, dass das Spendenparlament um Dr. Albrecht (SPD) und die Stadt Hann. Münden den Großteil seiner Bürger ausgrenzt. Dies trifft vor allen Dingen Einwohner mit Behinderung und diejenigen, welche Arbeitlosengeld II (im Volksmund Hartz IV) oder Grundsicherung bekommen. Obwohl die Partei DIE LINKE. in einem Pressebericht schon darauf hingewiesen hatte, dass das Rathaus nicht barrierefrei sei, wurden Bürger mit Behinderung sozusagen ausgelagert und durften nicht am Geschehen teilnehmen. Für einen Tisch musste man 50 Euro bezahlen. Wie sollen sich das Bürger der Stadt leisten, die z.B. 40 Jahre lang gearbeitet haben und nun aufgrund ihres Alters arbeitslos geworden sind. Selbst wenn sie das Geld zusammengebracht hätten, müssten sie lange Gesichter auf die Nachbartische machen, denn nach Rechnung des Gesetzgebers könnte er sich noch nicht einmal ein Zehntel davon leisten, was andere essen. Von einem Gläschen Sekt ganz zu schweigen. Die Partei DIE LINKE. wird darum kämpfen, dass in Hann. Münden ein echtes Bürgerfrühstück durchgeführt wird. Wenn die Stadt barrierefrei ist und alle Bürger zusammenhalten und etwas abgeben, braucht niemand mehr ausgegrenzt zu werden.

Manfred Schmitt, Sprecher_innenratsmitglied der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden sowie Kandidat für den Hann. Mündener Stadtrat und Kreistag

 

 

Stellungnahme an die HNA Mündener Allgemeine, 18.08.2011

Ausgerechnet Olaf Scholz......!

Die Mündener SPD, und an vorderster Front der Landtagsabgeordnete Ronald Schminke, leiden offenbar an einer politischen Amnesie im fortgeschrittenen Stadium. Ausgerechnet Olaf Scholz, als einen Verfechter der verheerenden Agenda 2010 nach Münden zu holen, zeigt mal wieder aufs Neue: Die SPD - Münden steht zur Agenda 2010 und damit für den schlimmsten Sozialabbau in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Als Stichworte seien hier genannt: Hartz-IV, Deregulierung der Leiharbeit, Einführung des Niedriglohnsektors oder die Rente ab 67. Was letzten Samstag auf dem Mündener Kirchplatz stattgefunden hat, war nichts anderes als Bauernfängerei. Mit warmherzigen Sprüchen über gerechte Löhne und bessere Bildung wird hier den Menschen wieder einmal Sand in die Augen gestreut. So lobt etwa die SPD-Gimte die Agenda 2010 in den höchsten Tönen. Nachzulesen im Schaukasten der SPD-Gimte.

Manfred Schmitt, SprecherInnenratsmitglied der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden und Kandidat für den Hann. Mündener Stadtrat sowie Kreistag 

 

Presseerklärung an die HNA Mündener Allgemeine, 11.08.2011

Waschverbot am Sonntag

Bürgermeister Klaus Burhenne (CDU) und seine „rechte Hand" Friedhelm Meyer (SPD) haben den Bürgern der Stadt Hann. Münden einen weiteren Schaden zugefügt. Nach jahrelanger Praxis sollen nun die Waschanlagen für Kraftfahrzeuge sonntags nicht mehr betrieben werden, so dass die Bürger ihre Autos in Hessen waschen und das Geld dorthin bringen. Die Hessen hatten sich schon einmal gefreut, als das Hallenbad geschlossen wurde. Die Bestimmungen des § 4 Niedersächsisches Feiertagsgesetz verbieten das Betreiben nicht direkt. Es muss sich um öffentlich bemerkbare Handlungen handeln, die die äußere Ruhe stören oder dem Wesen der Sonn- und Feiertage widersprechen. Bisher wurden die Anlagen betrieben, weil sie wahrscheinlich niemand öffentlich bemerkte. Der letzte Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg zu sonntäglichen Waschen wurde am 12.09.1988 getroffen. Seitdem haben sich viele öffentliche Gesichtspunkte geändert und warum sollte das Gericht heute nicht anders entscheiden. Das „Duo Infernal" Burhenne und Meyer haben keinen „Arsch" in der Hose. Soll man doch die Anlagen weiter laufen lassen und so eine neue Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts herbeiführen. Dadurch könnten sie den Bürgern einmal zeigen, dass sie hinter ihnen stehen.

Günter Börner, Stadtratskandidat der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden

Pressemitteilung / Information an die HNA Mündener Allgemeine und Mündener Rundschau am 03.08.2011

Ali Alssalami vor der Mühlenbrücke

Stolperfalle Hann. Münden

Am 30.07.2011 hat der Ortsverband der Partei „DIE LINKE." zu einem Stadtrundgang für Menschen mit Behinderungen eingeladen. Mit dabei war der behindertenpolitische Sprecher der Partei DIE LINKE. Kreisverband Göttingen, Ali Alssalami aus Rosdorf. Ali Alssalami ist selber auf den Rollstuhl angewiesen. Als Gäste konnten Mitglieder des VDK Kreisverbandes Hann. Münden begrüßt werden, darunter der erste und zweite Vorsitzende. Hier wurde von unserer Seite eine zukünftige Zusammenarbeit angeboten, um das Problem Barrierefreiheit in Hann. Münden anzugehen. Andere Organisationen hatten ihre Teilnahme wegen des einsetzenden Regens abgesagt. Der Rundgang diente in erster Linie der Feststellung, ob sich BürgerInnen und auch gehandicapte Touristen mit einem Rollstuhl ohne Hilfe barrierefrei bewegen können. Aufgezeigt wurden z.B. folgende Mängel: Der Zugang zum Amtsgericht war nicht möglich, ob Bedienstete des Gerichts schwergewichtige Personen mit Rollstuhl in das Gebäude tragen können ist fraglich, da sollte dringend eine Lösung gefunden werden z.B. durch eine Hebebühne mit Plattform, die durch ein Schloss abschließbar ist. Ebenso war das Gebäude der Postagentur in der Bahnhofstrasse nicht befahrbar, hier wäre zu überlegen, ob seitlich eine Betonrampe, ähnlich der Sparkassenrampe angebracht werden kann. Zu berücksichtigen wäre hier ebenfalls der Zugang durch eine sich automatisch öffnende Tür. Das Rathaus in der Lotzestrasse ist für Rollstuhlfahrer unzugänglich, allenfalls zu Großveranstaltungen wird außen eine Rampe an der Treppe angebracht. Das Kopfsteinpflaster ist zwar ein Ausdruck historischer Bedeutung der Stadt, doch stellt dies eine erhebliche Einschränkung für Menschen mit Behinderung, Rollatoren und auch Kinderwagen dar, besonders bei schlechten Wetterverhältnissen. Die Bürgersteige sind zwar eben, jedoch überwiegend wegen herumstehender Fahrzeuge, oder Benutzung durch Gastronomie nicht zu befahren. Zwangsläufig wird man gezwungen, rechtswidrig und unter Umständen einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr einzugehen. Das gleiche gilt für die Übergänge von einem Bürgersteig zum anderen. Dass es auch anders geht, hat die Stadt Detmold gezeigt, dort wurden nur ebene Platten verwendet, Autoverkehr findet nicht statt. An dem Expo Projekt „Offener Wasserlauf" kann man die Strasse nicht überqueren, da keine Überwege wie z. B. in der Stadt Melsungen angeboten werden. Die Inanspruchnahme der Gastronomie wird zum größten Teil an Treppenstufen und zu kleinen Türen scheitern. Selbst die Fahrt zu einer Toilette ist zu lang und gestaltet sich schwierig. Die wieder eröffnete Anlage auf dem Doktorwerder ist für Menschen, die auf einen Rollstuhl, oder Rollator angewiesen sind, nicht erreichbar. Die Fahrt zum Tanzwerder ist beschwerlich, da die Rampe der Fußgängerbrücke über 6% Steigung aufweist und damit nicht der DIN Norm entspricht. Also bleibt nur die Fahrt über die Löwenbrücke. Die am nahesten gelegene Toilette wäre am Oberen Tor. In der Stadt vermisst man jedoch Wegweiser dorthin. Der Ortsverband der Partei „DIE LINKE." fordert deshalb die Stadtverwaltung auf, in Zusammenarbeit mit den örtlichen Unternehmen, Vereinen und Verbänden ein Konzept zu erarbeiten, dass es behinderten Menschen ermöglicht, sich barrierefrei wie nicht behinderte Menschen zu bewegen.

"Die hier aufgezeigten Mängel verstoßen gegen geltendes EU - Recht für Menschen mit Behinderung", so Ali Alssalami. "Dies ist auch keine gute Werbung für den Tourismus in Hann. Münden."

Am Rathaus von links nach rechts Larysa Börner (Hann. Mündener Bürgerin), Kirsten Klein - SprecherInnenratsmitglied und Spitzenkandidatin für den Stadtrat (DIE LINKE.), Stefan Vogt - Spitzenkandidat für den Kreistag und Kandidat für den Stadtrat (DIE LINKE.), Günter Börner - Kandidat für den Kreistag und Stadtrat (DIE LINKE.), vorne im Bild: Ali Alssalami - Behindertenpolitischer Sprecher des Kreisverbandes Göttingen und Mitglied des Landessprecherrates selbstbestimmte Behindertenpolitik Niedersachsen der Partei DIE LINKE.

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine

Hann. Münden, 30.07.2011

 

 

Pressemitteilung DIE LINKE. Zum Bericht des Touristik Vereins Münden.

Förderung und Erhaltung des Wander- und Radtourismus

 

An dieser Stelle möchte ich dem Naturpark Münden e.V. und dem Touristik Verein Münden e. V. ein dickes Lob für die Beschilderung der Wald- und Wanderwege aussprechen. Die Beschilderung ist vorbildlich, präzise und immer wegweisend.

Leider muss ich bei meinen Naturausflügen immer wieder feststellen das Wanderwege die nicht befahrbar sind, nicht mehr gepflegt und ausgeschildert werden.

Zum Beispiel: Der Weg oberhalb des Volkmarshäuser Steinbruches (Alte Schmiede), der 13 Brückenweg, mehrer Zickzackwege am Blümerberg, Querenburggrundweg usw..

All diese Wege sind Naturwege mit atemberaubender Schönheit an Perspektiven zur Natur.

Unverständlich ist für mich das sich die Stadtforst und die Staatsforst aus der Verantwortung drücken. „Mit der Begründung der Begehsicherheit"

In den Alpen oder im Watt würde keiner auf die Idee kommen Naturwege wegen Gefahren zu schließen.

Nach geltendem Rechtsverständnis könnte man diese Wege „für geübte Naturfreunde" ausweisen, mit dem Vermerk dass die Wege naturbelassen sind und auch kleine Bäche und Bäume zu überwinden sind.

Das ist und wäre Naturerlebnis pur und macht den Reiz für Kinder, Familien und Naturfreunde aus. Weiterhin wäre dies eine Aufwertung des touristischen Angebots im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern im Umland.

 

Stefan Vogt

Stadtratskandidat: DIE LINKE.

 

Ankündigung

der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden 24.07.2011

DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden greift die Problematik

Barrierefreiheit in Hann. Münden auf und lädt zu einem Rundgang ein.

Wie gestaltet sich das Leben von Menschen mit Behinderung in Hann. Münden?

Wie ist die Begehbarkeit der Innenstadt, die Erreichbarkeit wichtiger Einrichtungen, gibt

es gut erreichbare behindertengerechte öffentliche Toiletten usw.?

Behindertenpolitik ist Menschenrechtspolitik! Daher ist es unakzeptabel, wenn sich

Stadtverantwortliche immer wieder mit dem Hinweis auf leere Kassen, oder

Nichtverantwortlichkeit aus der Verantwortung stehlen wollen. Behinderte Menschen

sind Teil unserer Gesellschaft und kein belastender Kostenfaktor!

Im Dezember 2006 hat die UN - Vollversammlung die Konvention über die Rechte von

Menschen mit Behinderung beschlossen. Mit der Ratifizierung durch die Bundesrepublik

Deutschland im Dezember 2008 ist auch Niedersachsen die Verpflichtung eingegangen,

die Konvention in gesetzliche Vorschriften zu übertragen. Die Politik steht jetzt in der Pflicht, unverzüglich die Rahmenbedingungen für eine Umsetzung der Konvention zu schaffen.

Wir werden die notwendigen Schritte ergreifen, um diese kommunal auf die politische

Tagesordnung zu setzen.

Bedeutende Punkte der UN - Konvention sind u.a. Barrierefreiheit, unabhängige

Lebensführung und Teilhabe an der Gemeinschaft, persönliche Mobilität, Teilnahme am

politischen und öffentlichen Leben, Teilnahme am kulturellen Leben sowie an Erholung,

Freizeit und Sport, Erreichbarkeit städtischer Einrichtungen für Menschen mit

Behinderung. Wir fordern zudem, dass Stadtplanung den Menschen in den Mittelpunkt

stellt sowie Barrierefreiheit als verpflichtende Voraussetzung für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen!

DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden lädt für Samstag, den 30.07.2011 interessierte Menschen mit und ohne Behinderung zu einem Rundgang in der Innenstadt ein, um vorhandene Defizite in Bezug auf Barrierefreiheit aufzuzeigen. Der Rundgang beginnt um 11.00 Uhr ab unterem Parkplatz Schlossplatz. Der Behindertenbeauftragte der Partei DIE LINKE. Kreisverband Göttingen, Ali Alssalami aus Rosdorf, der selber wegen einer Behinderung auf den Rollstuhl angewiesen ist, hat seine Teilnahme an diesem Rundgang zugesagt.

 

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung

der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden an die HNA Mündener Allgemeine vom 20.07.2011

zum Presseartikel der CDU: Alles tun für stabile Löwenbrücke erschienen in der HNA am 20.07.2011 

Nachhilfeunterricht hat Wirkung gezeigt

 

DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden begrüßt die Tatsache, dass ihr Nachhilfeunterricht, was die touristische Bedeutung des Tanzwerders angeht, bei der CDU anscheinend Wirkung gezeigt hat. Mit der Aussage, dass die Überprüfung von Brückenbauwerken nach gesetzlich vorgeschriebenen kurzen Zeitintervallen erfolge und diese selbstverständlich von der Stadtverwaltung veranlasst wurden, zeigen Herr Reichel und Herr Neufang auf, dass hier von städtischer Seite, was notwendige Sanierungsmaßnahmen angeht, offensichtlich nachlässig gehandelt wurde. Brücken, die in vorgeschriebenen "kurzen" Zeitintervallen überprüft und nachgewiesene Schäden "sofort" saniert werden, zeigen nicht plötzlich solch höchst gravierende Schäden auf. Die Löwenbrücke ist ja bekanntlicherweise kein Einzelfall! Wir fordern Bürgermeister Burhenne (CDU) und den Städtischen Baudirektor Meyer (SPD) auf, die Ergebnisse der regelmäßigen Brückenüberprüfungen und Maßnahmen zur Instandhaltung der Brücken seitens der Stadt, zu veröffentlichen!

 

Kirsten Klein, SprecherInnenratsmitglied der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden und Spitzenkandidatin für den Stadtrat Hann. Münden

 

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine vom 09. Juli 2011

Lastenbegrenzung der Brücken für Fahrzeuge

Es ist nicht zu glauben! Bauwerke, die jährlich überprüft werden, halten dem Verkehr nicht mehr Stand.

Es stellt sich die Frage, sind hier Sanierungsmaßnahmen bewusst verschleppt wurden. Um so mehr sind wir "DIE LINKE" verwundert, dass auch so wichtige Brücken wie die Löwenbrücke in einem schlechten Zustand sind. Diese Brücke ist das touristische Tor Mündens. Alle Reisebusse und andere Gäste unserer Stadt benutzen den Tanzwerderparkplatz mit dem bedeutenden "Weserstein" und dem Zusammenfluss der Werra und Fulda, für Ihren Start- und Endpunkt Ihrer Stadterkundung. Weiterhin ist hier die Schifffahrtslinie Rehbein mit Ihrem Anleger angesiedelt.

Der Ausweichparkplatz Blume ist eine schlechte Alternative für die Busse! Hier fehlt es an der passenden Infrastruktur von ankommenden Gästen. Es gibt keine Toiletten, der erste Eindruck der Schönheit der Stadt und der Landschaft können nicht wahrgenommen werden.

Dieses hinterlässt keine gute Visitenkarte für unsere Gäste.

Wir, DIE LINKE fordern die Baumängel an den Brücken so schnell wie möglich zu beheben, so dass die Lebensader "Tourismus" sich von seiner schönsten Seite Mündens präsentieren und zeigen kann.

Stefan Vogt, Stadtratskandidat der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden

 

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine vom 04.07.2011

Kirsten Klein, Spitzenkandidatin für die Stadtratswahl 2011 der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden zum Presseartikel der HNA: Eltern bemängeln Spielplatz in Gimte: Stadt verweist auf Aufsichtspflicht

Die Kandidaten der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden für die Stadtratswahl 2011 haben sich vor zwei Wochen über den Zustand der Kinderspielplätze in Hann. Münden informiert und Ortsbegehungen durchgeführt. Die Bewertung der Plätze ergab ein erschreckendes Ergebnis, da das Gesamtergebnis kein gut, oder befriedigend ergab. Die Spielplätze in Gimte, Birkenweg/Ahornweg und Hermannshagen, Hermannshäger Str. schnitten am schlechtesten, mit jeweils mangelhaft ab. Die Kandidaten bemängelten Sicherheit, und dass weder die Sinne, die Geschicklichkeit, die Kreativität noch die Kommunikation der Kinder bzw. der Eltern gefördert wird.

Die Aussagen vom Gimter Ortsbürgermeister, Peter Katzwinkel (SPD) sowie Friedhelm Meyer, Städtischer Baudirektor sind höchst unqualifiziert, familien - und kinderfeindlich! Gerade auf dem Spielplatz in Gimte fehlt es u.a. an entsprechendem Fallschutz. Der Standort des Klettergerätes, von dem ein vierjähriger Junge stürzte, ist zudem noch mit Steinen eingefasst. Beim Sturz eines Kindes von diesem Klettergerät besteht die große Gefahr, dass das Kind genau auf diese Steine "knallt"! Außerdem besteht an einigen Geräten Verletzungsgefahr durch absplitterndes Holz und der Sandkasten ist großflächig mit Gras zugewachsen.

Hier verletzen nicht Eltern ihre Aufsichtspflicht, sondern die Stadt ihre Überprüfungs - und Instandhaltungspflicht!

Spielflächen sowie Geräte auf Spielplätzen sind ständig in einem gefahrlosen und benutzbaren Zustand zu halten. Der Hinweis, die Kommune habe kein Geld ist im Hinblick, dass es hier um die Sicherheit von Kindern geht, an Fahrlässigkeit und Verantwortungslosigkeit nicht mehr zu überbieten. Personen, die mit derartigen Sprüchen an die Öffentlichkeit gehen, sollten ihre Ämter so schnell wie möglich niederlegen!

 

Bewertungen - Kinderspielplätze in Hann. Münden

 

 

 

Pressemitteilung, DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden an die HNA Mündener Allgemeine - 30.06.2011

Die Spirale dreht sich mit Hilfe der SPD weiter nach unten.

Was in der Vergangenheit durch Bürgermeister Burhenne und den Stadtrat versäumt wurde, lässt sich nicht so schnell wieder zurückdrehen. Wenn man mit offenen Augen in Hann. Münden lebt, stellt man schnell fest, dass die Stadt immer unattraktiver wird, viele Häuser und Wohnungen leer stehen und kaum Kinder auf der Strasse zu sehen sind. Wenn der Stadtrat nun beschließt die Grundsteuerhebesätze anzuheben, so ist es für manche Familien mit Kindern kaum zu verstehen, dass sie neben der schon schwierigen Finanzierung des Familienheims nun auch noch mehr Grundsteuer B zahlen sollen. Der verlangte Hinweis der SPD-Fraktion, dass die Bürger darauf hingewiesen werden sollen, wofür das Geld genutzt wird, hilft den Familien aber selbst nicht. Die Landwirte sind auch schon sehr belastet und freuen sich schon über den Mehraufwand für die Grundsteuer A. Auch die Anhebung des Hebesatzes für die Gewerbetreibenden ist wie ein Schlag ins Gesicht, da diese sich auch wegen des Hebesatzes in Hann. Münden niedergelassen haben. Für auswärtige Gewerbetreibende ist das die Aufforderung, sich in anderen Gemeinden niederzulassen. Im Mittelalter war das einfacher, da schloss man nur die Stadttore. Es ist nicht zu verstehen, warum der Stadtrat nicht andere Akzente setzt und die Stadttore aufmacht, um Werbung für die Stadt zu machen. Andere Bürgermeister sind da viel aktiver und bekommen es hin, dass leerstehende Häuser als Feriendomizil von anderen EU-Bürgern gekauft werden.

 

Stellungnahme an die HNA Mündener Allgemeine

Pressemitteilung

 

28.06.2011

 

Kirsten Klein, Spitzenkandidatin für den Hann. Mündener Stadtrat (DIE LINKE.)

und SprecherInnenratsmitglied der Partei DIE LINKE. Ortsverband

Hann. Münden nimmt Stellung zum Presseartikel:

Reparaturstau: Immer mehr Brücken bröckeln (HNA 27.06.11)

 

Eins ist klar, das hier beschriebene Problem "bröckelnde Brücken" ist kein Problem,

welches plötzlich und unerwartet vom Himmel fiel!

Hier wurde über Jahre unverantwortlich, massiv und auf Kosten der Bürgerinnen und

Bürger geschlampt - sogar Gefahren für die Bürgerinnen und Bürger in Kauf

genommen! Die Verantwortlichen haben es versäumt, dafür zu sorgen, dass

wichtige Reparaturaufgaben zeitnah ausgeführt wurden - das betrifft nicht nur

Brücken in unserer Stadt! Wen wundert es da, wenn die Kosten dann ins Uferlose

laufen?!

Beispiel Bonaforth: Schon in einer Ortsratssitzung in Bonaforth am 12.06.2008

wurde auf vorhandene Schäden an der Brücke zur "Alten Kasseler Landstraße"

hingewiesen, verbunden mit den Fragen, wann die letzte Brückenprüfung

durchgeführt worden sei und welche Sanierungsarbeiten an der Brücke in der

kommenden Zeit vorgesehen seien? Der städtische Baudirektor Meyer sagte die

Weitergabe dieser Anfrage an die dafür zuständige KDM zu. Wie und wann hat sich

die KDM zu diesem Problem geäußert, hat sie es überhaupt? Und was hat der

Ortsrat von Bonaforth hier weiter unternommen?!

Der Katzenjammer über leere Kassen ist unüberhörbar. Doch die desaströse

Situation der öffentlichen Haushalte ist das Ergebnis von zahlreichen

Steuergeschenken für Reiche und Unternehmen seit dem Jahr 2000 - beschlossen

im Bund von SPD, Bündnis 90 / Grüne, CDU / CSU und FDP.

Auch die im Artikel 58 der Niedersächsischen Verfassung verankerte Pflicht des

Landes, für eine ausreichende Finanzausstattung der Gemeinden und Gemeinde-

verbände zu sorgen, wird seit Jahren verletzt.

Sparorgien sind jetzt das falsche Signal! Die Nutznießer der massiven

Steuererleichterungen der letzten zehn Jahre müssen gezielt besteuert werden.

Das sorgt für ausreichende Steuereinnahmen als auch für Steuergerechtigkeit.

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine vom 19. Juni 2011

DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden fragt: Wie stehen Bündnis 90 / Die Grünen Ortsverband Hann. Münden zum "Ja" ihrer Grünen - Spitze im Bund zum schwarz - gelben Atomausstieg?

Die Hann. Mündener Grünen haben sich in einer Pressemitteilung "Der Protest grünt und wächst" (erschienen in der HNA) für den sofortigen Atomausstieg ausgesprochen. Und jetzt die Zustimmung der Grünen - Spitze im Bund zum faulen Atomausstieg von schwarz - gelb! Doch wer den Werdegang dieser Partei nur etwas verfolgt weiß, dass sich die Glaubwürdigkeit der Grünen u.a. in Sachen "Atompolitik" schon lange nicht mehr im "grünen Bereich" befindet!

Frau Claudia Roth erklärte in einem Presseartikel, erschienen in der HNA am 18.06.2011, dass sie diesen Erfolg (Atomausstieg) nicht Frau Merkel überlassen will, und dass die Grünen ziemlich bescheuert wären, wenn sie sich diesen Erfolg selber wegdefinieren würden. Um hier beim Wortschatz von Frau Roth zu bleiben: "Ziemlich bescheuert ist es doch wohl, diesen "Atomausstieg" als Erfolg zu bezeichnen - das ist eine "vernichtende Politik" gegen die Menschen, ein gefährliches Spiel mit der Sicherheit der Bevölkerung!"

Die Grünen haben, sollten sie sich wirklich für einen stufenweisen Atomausstieg bis 2022 aussprechen, Hunderttausende an der Nase herumgeführt.

Doch diese Partei ist, zusammen mit der SPD schon mehr als einmal vor der Macht des Kapitals und unter Druck der Energiemonopole eingeknickt. Die Farbe giftgrün, über die sich die Grünen definieren zeigt uns immer wieder, dass es sich hier doch eher um "Gift" als um "Grün" handelt. In Sachen Atomausstieg, Energiewende und Klimaschutz hat diese Partei ihre Glaubwürdigkeit nachhaltig ruiniert. Das gilt gleichermaßen für Bundeswehreinsätze im Ausland und Sozialpolitik. Wer heute "Grün" wählt, der kann es sich finanziell leisten und verschließt die Augen davor, was aus der ehemals Öko- und Friedenspartei geworden ist!

Wir, die Partei DIE LINKE. fordern u.a.: Die Abschaltung aller AKW - unverzüglich und unumkehrbar, Beschluss des Bundestages über den Ausstieg aus der Atomenergie per Gesetz, Volksentscheide in den Bundesländern, in denen AKW stehen, falls der Antrag scheitert, einen generellen Verzicht auf Atomtechnologie sowie ein entsprechendes Exportverbot, Schluss mit Subventionierung der AKW, Stromnetze und Stromversorger gehören in die öffentliche Hand.

Kirsten Klein, SprecherInnenratsmitglied der Partei DIE LINKE. OV Hann. Münden und Spitzenkandidatin für den Stadtrat

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine vom 19.06.2011

Mehr Mitbestimmung für die Jugend

Hinsichtlich der Schulpolitik des Landes Niedersachsen hat die Jugend wenig Mitspracherecht und muss das hinnehmen, was verordnet wird, auch wenn es einer guten Ausbildung oder der Gesundheit der Schüler zu wider läuft. Als Kandidat für die zum Stadtrat in Hann. Münden anstehende Wahl bin ich der Meinung, dass der neu zu wählende Rat sich für mehr Mitbestimmung der Jugend im kommunalen Bereich unabhängig von der Landespolitik einsetzen muss. Aller Anfang wäre die Verabschiedung einer Satzung für ein Jugendparlament. Die Kandidaten der Partei DIE LINKE. werden im Haushalt 2012 Möglichkeiten zur Finanzierung des Parlamentes finden. Der Entwurf der Satzung liegt bereits in der Schublade. Bei einem Besuch über Pfingsten in Paris konnte ich feststellen, dass selbst unsere Partnerstadt Suresnes kürzlich ein entsprechendes Gremium ins Leben gerufen hat. Die Darstellung im Internet ist sehr gut und nachahmenswert. Dass so ein Parlament nötig ist, hat sich in letzter Zeit gezeigt, da viele Themen der Jugend angesichts der Debatten über Wasser- und Schifffahrtsamt, Laubenkolonie und 380KV Leitung untergegangen sind. Zum Beispiel sind die Jugendräume in der ehemaligen Grundschule Bonaforth vom privaten Eigentümer gekündigt worden. Die Jugendräume sind einmal aus der gewerkschaftlichen Bildungsvereinigung "Arbeit und Leben" entstanden und wurden von den Jugendlichen intensiv genutzt. Bei der letzten Abfuhr des Sperrmülls landete das Inventar auf der Strasse. Die Jugendlichen sitzen quasi auf der Strasse und können sich ohne Gegenwart der Eltern nur noch auf der Strasse treffen.

Günter Börner, Kandidat der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden für den Stadtrat

 

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine vom 09.06.2011

Guten Morgen Herr Bürgermeister!

Die Probleme um die Strukturreform des Wasser- und Schifffahrtsamtes zieht die etablierten Parteien an, wie das die Motten das Licht. Jeder Landratskandidat versucht, mit seiner Unterstützung der Mitarbeiter dieser Behörde Stimmen für sich zu gewinnen. Nun ist Bürgermeister Burhenne auch endlich aus dem Schlaf erwacht und entdeckt den Ausbau der Weserumschlagstelle für sich. Er hätte bereits seit Beginn seiner Amtszeit erkennen müssen, wie wichtig der Ausbau für die heimische Wirtschaft ist. Hätte er bereits früher gehandelt, wären die Diskussionen um die Schließung des Wasser- und Schifffahrtsamtes gar nicht entstanden. Wenn der Bürgermeister nun noch den Bürger für sich entdecken könnte, wäre es perfekt. Neben einer Zuwanderung von Gewerbe kann auch die Zuwanderung von Bürgern dem Haushalt nicht schaden. Wenn der Ausbau der Weserumschlagstelle wieder nur ein Wahlkampfthema war, kann sich der Bürgermeister gleich wieder hinlegen und warten, bis sein Nachfolger kommt.

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine v. 09.06.2011

Jugendliche sitzen auf der Straße

Die Jugendräume in der ehemaligen Grundschule Bonaforth sind vom privaten Eigentümer gekündigt worden. Die Jugendräume sind einmal aus der gewerkschaftlichen Bildungsvereinigung "Arbeit und Leben" entstanden und wurden von den Jugendlichen intensiv genutzt. Bei der letzten Abfuhr des Sperrmülls landete das Inventar auf der Strasse. Die Jugendlichen sitzen quasi auf der Strasse und können sich ohne Gegenwart der Eltern nur noch auf der Strasse treffen. Da die Stadtverwaltung immer zur Seite guckt, wenn es um Jugendliche geht und die Ratsdamen und Ratsherren nur mit sich selbst beschäftigt sind, wird sich die Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden dafür einsetzen, dass die Jugendlichen demnächst ein Mitspracherecht haben und ein Jugendparlament bekommen.

 

 

Pressemitteilung an die HNA Mündener Allgemeine, 30.05.2011

DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden nimmt Stellung zum Presseartikel "Etwas für die Kinder tun" erschienen in der HNA am 28.05.2011

Haben Burhenne und SPD Hausaufgaben nicht gemacht?

Die Auseinandersetzung der städtischen Gremien um den Haushalt 2011 schadet der Weiterentwicklung der Stadt. Nach Ansicht der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden sollten in dem Haushalt u.a. keine Kürzungen enthalten sein, die junge Familien, Kinder, Jugendliche, sowie Senioren betreffen, da sich die Auswirkungen dieser Kürzungen meistens in den Einwohnerzahlen wiederfinden. Bürgermeister Burhenne hatte aber wegen des nicht genehmigten Haushaltes pauschale Kürzungen auch in diesen Bereichen vorgesehen. Nun rühmt sich Bürgermeister Burhenne damit, dass er der größte Freund der Kinder sei und im Investitionsplan Gelder für einen Anbau des Kindergartens in Gimte für das Jahr 2013 eingestellt habe. Die SPD - Fraktion ist darüber aber nicht informiert und beanstandet einen Haushaltsansatz aus dem aktuellen Haushalt. Aus Sicht des Ortsverbandes der Partei DIE LINKE. ist es nicht nachzuvollziehen, warum SPD Mitglieder, welche im Rathaus sitzen, die eigene Fraktion nicht informieren und diese sozusagen "auflaufen" lassen. Und warum will die SPD gerade bei den Kindern, die doch unsere Zukunft sind, den Rotstift ansetzen?!

 

 

 

21. Mai 2011

Pressemitteilung / Information an die HNA Mündener Allgemeine und Mündener Rundschau

 

DIE LINKE.: Liste in Hann. Münden aufgestellt

Am 13. Mai haben die Mündener LINKEN ihre Liste zur Kommunalwahl aufgestellt:

  1. Kirsten Klein
  2. Stefan Vogt
  3. Günter Börner
  4. Manfred Schmitt
  5. Olaf Klein

DIE LINKE. in Hann. Münden hat sich zum Ziel gesetzt in Fraktionsstärke in den Stadtrat einzuziehen.

Chancen haben hier die 49jährige Spitzenkandidatin Kirsten Klein, die seit einigen Jahren Mitglied des Kreissprecher/-innenrates und nicht nur in Hann. Münden als engagierte und streitbare Person bekannt ist, der 44jährige Pflegeberater einer gesetzlichen Krankenversicherung, Stefan Vogt sowie der kürzlich von der SPD zu DIE LINKE. übergetretene Bonaforther Diplom Rechtspfleger Günter Börner.

Angesichts der völlig desolaten Haushaltslage in Hann. Münden wird es in der folgenden Legislaturperiode vor allem darauf ankommen müssen, durch Druck von LINKS das Kaputtsparen der Kommune zu verhindern. Das Hallenbad ist bereits geschlossen, Lehrstellen, Bäder, Bibliotheken, soziale Projekte und Zuschüsse für Sport, Kultur, Jugend- und Seniorenarbeit sind von Streichungen bedroht. Weitere wichtige Themen sind u.a. der demografische Wandel und eine öko-soziale Energiewende.

 

LINKE gegen Privatisierung im Wasser- und Schifffahrtsamt Hann. Münden

18.05.2011 / Pressemitteilung der Kreistagsfraktion


Entgegen der Aussagen von Bürgermeister Klaus Burhenne und der CDU-Landratskandidatin, Dinah Stollwerck-Bauer, die Zukunft des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Hann. Münden sei gesichert, sagt Dr. Eckhard Fascher (Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion der LINKEN): „Zwar kommt aus dem Bundesverkehrsministerium die Zusage den Standort Hann. Münden erhalten zu wollen, die Reformpläne bestehen jedoch weiterhin und diese beinhalten auch die Privatisierung von großen Teilen der fachlichen Arbeiten des Wasser- und Schifffahrtsamt Hann. Münden.“

 Aufgaben wie die Erhaltung der Schiffbarkeit der Flüsse gehörten in die öffentliche Hand. Eine Privatisierung so wesentlicher Aufgaben könne auf Grund von Sparwut und Gewinnstreben eine Qualitätsminderung zur Folge haben. Vor allem aber, so Dr. Fascher weiter, würden die Löhne für die betroffenen Mitarbeiter sinken, oder Stellen komplett wegfallen.

 Auch auf Landesebene appelliert die LINKE an das Bundesverkehrsministerium von den Privatisierungsplänen Abstand zu nehmen. „Für den strukturschwachen Standort Hann. Münden besitzt die Schifffahrt sowohl zu touristischen als auch zu wirtschaftlichen Zwecken einen hohen Stellenwert. Einige südniedersächsische Firmen würden bei besseren Bedingungen ihren Stückgutverkehr gerne auf diesem Wege ausführen, statt via Straßenverkehr. Umweltpolitisch ist es daher sinnvoll die Möglichkeiten zur Flussschifffahrt noch zu erweitern. Privatisierungen sind aber in jedem Fall abzulehnen!“ sagt Patrick Humke (MdL, Fraktion DIE LINKE).

Die Linksfraktion des Landkreises Göttingen ruft daher auf sich an der am kommenden Donnerstag dem 19.05.2011 von Verdi geplanten Demo zum Erhalt des WSA Hann. Münden zu beteiligen. Treffpunkt 13.00 Uhr am Schloss Hann. Münden.





16. Mai 2011

Pressemitteilung und Information an die HNA Mündener Allgemeine und Mündener Rundschau

SprecherInnenratsmitglied der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden Kirsten Klein und Neumitglied Günter Börner

   "Den Laden im Dorf lassen!"

 

Die Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden hat sich zum Ziel gesetzt, die Demografie, dass heißt, die Bevölkerungswissenschaft in Hann. Münden unter die Lupe zu nehmen und an Hand von Vortragsreihen Wege zur Abhilfe aufzuzeigen. Das Augenmerk soll dabei vor allen Dingen auf die Umwelt und sozialen Faktoren gelegt werden, die für Veränderungen verantwortlich sind. Einige Mitglieder des Ortsverbandes haben sich auf den Weg gemacht, um sich in anderen kleinen Gemeinden zu informieren. Der erste Besuch wurde einem Dorfladen in der Gemeinde Gleichen abgestattet. Nach dem Motto "den Laden im Dorf lassen" haben sich in dem Ortsteil Reinhausen viele Einwohner zusammen getan und eine Unternehmergesellschaft (UG) gegründet, welche den Dorfladen unterhält.

Diplom Rechtspfleger Günter Börner von der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden führt dazu aus: "Das GmbH Recht ist am 01.11.2008 geändert worden, um der Abwanderung in die englische Limited (Ltd.) entgegenzuwirken. Bei der GmbH sei ein Mindestkapital von 25.000€ vorgeschrieben, während man die Limited schon mit 1.000 englische Pfund gründen konnte. Somit wurde in Deutschland die Unternehmergesellschaft durch den Bundestag eingeführt, welche mit einem Kapital von 1 - 24.999€ und mit weiteren Erleichterungen gegründet werden kann. Allerdings müssen 25% des Reingewinns solange angespart werden bis 25.000€ erreicht sind und die Gesellschaft in eine GmbH umgewandelt werden kann."

Die Bewohner des Dorfes Reinhausen haben dies getan und sind nun Gesellschafter mit unterschiedlichen Anteilen je nach Geldbeutel. Am Jahresende gibt es zwar Dividenden, diese werden aber nicht ausbezahlt, sondern bei einem Einkauf angerechnet. Der Dorfladen läuft gut, da fast jeder Kunde Gesellschafter ist. Es besteht sogar die Möglichkeit, neben den hauptamtlichen Kräften, aushilfsweise in dem Laden mitzuarbeiten, der Lohn wird dann in Ware ausgezahlt. Auch die örtlichen Vereine bestellen ihre Ware über den Dorfladen. Überwiegend werden Waren aus der Region angeboten, es gibt eine Poststelle und ein kleines Bistro. Da es in einigen Ortsteilen von Hann. Münden keine Läden mehr gibt, hält es die Partei DIE LINKE. OV Hann. Münden durchaus für denkbar, dass Interesse an einem Dorfladen in Form einer Bürgergesellschaft besteht.

In Bonaforth ist z. B. zu beobachten, dass ältere Mitbürger zu Fuß zum Einkaufen nach Hann. Münden laufen oder ein Taxi bestellen, um zum Einkaufen zu fahren, da die Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu schlecht ist. Zu prüfen wäre auch, ob es noch Fördermittel seitens der EU und des Landes Niedersachsen gibt. DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger für

Freitag, den 27.05.2011 ab 19.00 Uhr zu einem Informations- und Diskussionsabend ein. Ort der Veranstaltung ist das Dorfgemeinschaftshaus Bonaforth.

 

 

Pressemitteilung an die HNA - Mündener Allgemeine vom 21.04.2011

DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden nimmt Stellung zum Presseartikel der AG 60 Plus, erschienen in der HNA am 21.04.2011

Die AG 60 Plus empört sich über die herzlosen Äußerungen Missfelders. Dass die Vorschläge des CDU Politikers Philipp Missfelder herzlos sind, stimmen wir, DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden ausdrücklich zu. Diese Politik ist unverantwortlich! Doch ganz und gar nicht zu verstehen ist, dass sich ausgerechnet die AG 60 Plus der SPD über Herrn Missfelder entrüstet.

Fakt ist - In Regierungszeiten von SPD - Grünen und SPD - CDU/CSU wurde durch deren Politik gegen die gesetzlich Versicherten die solidarische Krankenversicherung systematisch zerstört.

Die Gesundheitsreformen der vergangenen Jahre zwingen immer mehr Menschen dazu, an der Gesundheit zu sparen.

Immer mehr Menschen gehen aus Geldmangel nicht zum Arzt - trotz gravierender Krankheiten. Die Gesundheitspolitik von Ulla Schmidt (SPD) hat eine Zweiklassenmedizin zum Explodieren gebracht! Eine vorrangig an den Interessen der Pharmaindustrie ausgerichtete Gesundheitspolitik hat eine ganzheitliche Gesundheitspolitik für alle unabhängig von Einkommen, Bildung und sozialem Status verhindert. Seit den 1990er Jahren zielen die Umstrukturierungen im Gesundheitssystem darauf ab, es vermehrt privaten Anbietern und den Kapitalmärkten zu öffnen, an den Wettbewerbsinteressen der Wirtschaft auszurichten und Umverteilung zu Lasten der gesetzlich Krankenversicherten zu betreiben. Auch die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat die SPD zerstört indem sie per Gesetz beschlossen hat, dass der Arbeitgeberanteil eingeschmolzen und der Arbeitnehmeranteil erhöht wurde. Ein direkter Weg in die Kopfpauschale.

Was wir benötigen ist eine solidarische Bürgerinnen- und Bürgerversicherung. Hier geht es darum, die Finanzierung sowie den versicherten Personenkreis und damit die Einnahmebasis auszuweiten.

Auch das solidarische Rentensystem hat die SPD zusammen mit Grünen, CDU/CSU und FDP ruiniert.

Die Einführung der Rente mit 67 verursacht enorme soziale Probleme. Rente mit 67 bedeutet Rentenkürzung, die Altersarmut vorprogrammiert! Die meisten Menschen, die nicht bis 67 arbeiten können, müssen dann von Hartz IV leben - ebenfalls eine Grausamkeit der SPD!

 

Kirsten Klein, Sprecher/innenratsmitglied der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden

 

 

SPD stimmte im Bundestag am 14.04.2011 zusammen mit CDU/CSU, FDP und Grünen erneut gegen einen Mindestlohn

 

Pressemitteilung an die HNA - Mündener Allgemeine   16.04.2011

 

 

DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden verurteilt die Ablehnung, des von der Fraktion der Linken im Bundestag eingebrachten Antrages auf Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 10 Euro, auf das Schärfste!

 

Millionen Menschen in unserem Land arbeiten zu Hungerlöhnen, oder müssen sich mit Minijobs und befristeten Arbeitsverträgen begnügen. Es ist höchste Zeit zu handeln. Deshalb fordert DIE LINKE. die sofortige Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns. Ein Stundenlohn von 10 Euro muss noch in dieser Wahlperiode garantiert werden. In der Leiharbeit muss außerdem das Prinzip "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" ab dem ersten Einsatztag und ohne Ausnahme festgeschrieben werden. Für Beschäftigte aus Mittel- und Osteuropa öffnet sich ab dem 1. Mai 2011 der deutsche Arbeitsmarkt, was zu begrüßen ist. Doch hier fehlen die dringend benötigten Schutzmechanismen für die Beschäftigten. Nur ein gesetzlicher Mindestlohn kann hier verhindern, dass europäische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegeneinander ausgespielt werden und sich die Lohnspirale immer weiter nach unten bewegt. Aus der vorbezeichneten Problematik resultierend hat DIE LINKE. im Bundestag die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 10 Euro beantragt. Alle anderen Fraktionen (SPD, CDU/CSU, FDP, Grüne) haben den Antrag abgelehnt.

Ganz deutlich wird hier wieder einmal das verlogene und heuchlerische Verhalten der SPD.

Die Sozialdemokraten haben am 14.04.2011, entgegengesetzt ihrer geforderten Einführung eines Mindestlohns, zum vierten Mal in Folge im Bundestag gegen einen solchen gestimmt!

Auf vielen Kundgebungen am 01. Mai 2011 werden sie, die "Sozialdemokraten" wieder lautstark und wortgewaltig nach einem Mindestlohn und gleichem Lohn für gleiche Arbeit rufen - die Menschen wieder belügen und betrügen!

DIE LINKE. dagegen wird auch weiter im Bund und vor Ort für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn kämpfen!

Kirsten Klein, SprecherInnenratsmitglied der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden

                                                                                                                                      

Buchtipps von Steffen Twardowski in der Zeitschrift clara. Das Magazin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag Nr. 19 2011

17. März 2011

Pressemitteilung der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden an die HNA Mündener Allgemeine

DIE LINKE. fordert sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie

Den Opfern der schrecklichen Naturkatastrophe in Japan und ihren Angehörigen gilt unser Mitgefühl und unsere Solidarität.

Die Ereignisse in Japan zeigen uns, dass es keine Sicherheit bei der Nutzung von Atomenergie gibt.

Die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke ist unverantwortlich.

Doch auch SPD und Bündnisgrüne sind vor der Macht des Kapitals und unter Druck der Energiemonopole mehr als einmal eingeknickt. Ihre Glaubwürdigkeit in Sachen Atomausstieg, Energiewende und Klimaschutz haben sie nachhaltig ruiniert.

Die einzige Antwort auf die atomare Katastrophe in Japan heißt: Abschaltung aller Atomkraftwerke - unverzüglich und unumkehrbar.

DIE LINKE. fordert:

- Sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie

- Beschluss des Bundestages über den Ausstieg aus der Atomenergie per Gesetz

- Volksentscheide in den Bundesländern, in denen AKW stehen, falls der Antrag scheitert

- Genereller Verzicht auf Atomtechnologie sowie ein entsprechendes Exportverbot

Eine Forderung der SPD Senioren (die HNA berichtete) lautet: Sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke, die nicht den erforderlichen Sicherheitsstandards entsprechen. Hier hat man nichts verstanden! Kein noch so hoher "Sicherheitsstandard" schützt vor einer Katastrophe!

Kirsten Klein, SprecherInnenratsmitglied der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden

 

 

Pressemitteilung vom 25.02.2011

DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden nimmt Stellung zu: "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit gefordert" erschienen in der HNA Mündener Allgemeine am 25.02.2011

Herr Schminke, Landtagsabgeordneter der SPD demonstriert vor der Firma Metallumform für gleichen Lohn für gleiche Arbeit - das ist Heuchelei pur! Was Herr Schminke hier als Verstoß gegen die Menschenwürde bezeichnet, haben SPD und Grüne in Regierungsverantwortung erst ermöglicht!

SPD und Grüne haben 2002 dem Lohndumping Tür und Tor geöffnet - seitdem ist die Ausleihdauer nicht mehr beschränkt. Dieser Umstand versetzt Unternehmen in die für sie "vorteilhafte Situation" Leiharbeitskräfte dauerhaft einsetzen zu können. Hier wurde von SPD und Grünen das sogenannte Synchronisationsverbot aufgehoben, welches zuvor verhinderte, dass Beschäftigte von Leiharbeitsfirmen nur für die Dauer ihres Einsatzes im Kundenunternehmen angestellt werden.

Herr Schminkes Partei, die SPD ist verantwortlich dafür, dass jede achte Leiharbeitskraft einen so niedrigen Lohn bekommt, dass mit Hartz IV aufgestockt werden muss - subventioniert vom Steuerzahler! Schon 2002 haben "Sozialdemokraten", Grüne, unterstützt von CDU, CSU und FDP mit Hartz I erreicht, dass Leiharbeitskräfte völlig legal mit Dumpinglöhnen abgespeist und zu Arbeitskräften zweiter Klasse degradiert werden. Mit ihren zahlreichen asozialen Gesetzen hat die SPD unzählige Menschen verraten - in die Armut getrieben.

Die "Sozialdemokraten" müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass die Gesellschaft gerade durch diese Politik ihre soziale Stabilität verloren hat! Immer dann, wenn SPD Mitglieder für soziale Gerechtigkeit auf die Straße gehen, gehen sie auf die Straße gegen ihre eigene Politik - in der Hoffnung, die Menschen wieder täuschen zu können!

Kirsten Klein, SprecherInnenratsmitglied der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden

 

16. Februar 2011

DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden nimmt Stellung zu: "Stadt zum Rapport bestellt", erschienen in der HNA - Mündener Allgemeine am 16.02.2011

Die Stadt Hann. Münden und andere Kommunen haben in erster Linie kein Ausgabenproblem, sondern ein Einnahmeproblem.

Die seit 1998 von den wechselnden Bundesregierungen durchgeführten Steuersenkungen sind ein gravierender Faktor, der die Kommunen in diese missliche Lage versetzt haben. Allein zwischen November 2008 und Sommer 2009 sind 10 Gesetze auf Bundesebene verabschiedet worden, die bis zum Jahr 2013 zu einer Mehrbelastung in Höhe von 1,9 Milliarden Euro für die niedersächsischen Kommunen führen. Die Lasten der Steuergeschenke an Unternehmen und Wohlhabende wälzten Bund sowie die Länder in den vergangenen Jahren systematisch auf die Kommunen ab.

Hierfür in Verantwortung stehen die Parteien SPD, CDU/CSU und Grüne. Das ist eine Tatsache, die nicht in Abrede zu stellen ist! Die jetzige Bundesregierung treibt dieses Spiel, wie nicht anders zu erwarten, natürlich weiter.

Die Streichliste, die den beschönigenden Namen Haushaltssicherungskonzept trägt, bedroht u.a. Lehrstellen, Bäder, Bibliotheken, soziale Projekte und Zuschüsse für Sport, Kultur und Jugendarbeit. Auch die "brutalste Streichliste" kann den Haushalt nicht retten, das strukturelle Problem bleibt! Kommunen droht Entmündigung. Dieser Zustand höhlt die Demokratie aus und macht das im Grundgesetz verankerte Selbstbestimmungsrecht der Gemeinden zu Makulatur.

Für die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit der Kommunen ist eine kommunale Finanzreform notwendig. Hierzu sind alle bereits beschlossenen Steuersenkungen rückgängig zu machen, die zu Mindereinnahmen für die Städte und Gemeinden geführt haben.

Auch darf der Bund nur noch Aufgaben an die Kommunen übertragen, wenn die Finanzierung sicher ist. Außerdem muss die Gewerbesteuer zu einer Gemeindewirtschaftssteuer weiterentwickelt werden, die alle unternehmerischen Tätigkeiten steuerlich einbeziehen. Dies erbringt dauerhaft höhere und konjunkturell nicht so stark schwankende Steuereinnahmen.

Die Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden plant für den Monat März 2011 zu den Themen: Kommunen in Not und Kreisfusion eine Informationsveranstaltung. Referieren dazu werden der Landtagsabgeordnete Patrick Humke sowie der Fraktionsvorsitzende im Kreistag Dr. Eckhard Fascher. Der genaue Termin dieser Veranstaltung wird noch bekannt gegeben.

Kirsten Klein, SprecherInnenratsmitglied der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden. 

  

                                                                                                    

Auf der Jahreshauptversammlung am 28.01.2011 hat der Ortsverband Hann. Münden einen neuen SprecherInnenrat gewählt.

Gewählt wurden: Kirsten Klein, Manfred Schmitt und Olaf Klein.

 

 

12. Januar 2011

DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden nimmt Stellung zu: "Drei Viertel mehr Kunden bei der Tafel" und Zum Tage "Sich selbst versorgen", erschienen in der HNA am 12.01.2011.

Fakt ist, die Nachfrage bei der Mündener Tafel steigt rasant. Festgestellt wird zudem, dass in Deutschland längst zwei Welten nebeneinander existieren und immer weiter auseinander driften. Auf der einen Seite die Welt der Hartz-IV - Empfänger und der neuen so genannten "working poor" - Menschen, die trotz Vollarbeit nicht ausreichend zu essen haben. Wir, DIE LINKE. können immer nur wieder darauf hinweisen - diese Umstände resultieren aus der menschenverachtenden und asozialen Politik der neoliberalen Parteien: SPD, Grüne, CDU/CSU und FDP. "Immer mehr Menschen geraten in Not". Das nötige Rüstzeug hierfür lieferte die SPD - Die Agenda 2010! Die Agenda 2010 war der "Garant" u.a. für Hartz-IV = Armut und Ausgrenzung per Gesetz. Dieses Gesetz verursacht eine stetig steigende Armutsquote in unserem Land, zwingt immer mehr Menschen in perspektivlose Ein-Euro-Jobs und in Leiharbeit. Die Gesetzgebung, insbesondere durch SPD und Grüne hat es erst ermöglicht, dass der Niedriglohnsektor boomt. Das Ergebnis - "Arm trotz Arbeit"! Hartz-IV muss überwunden werden! Die Schaffung Existenz sichernder Arbeit, von der es sich auskömmlich leben lässt - dies ist nicht nur das oberste Gebot sozialer Gerechtigkeit, sondern auch das Fundament für die politische Überwindung von Hartz-IV. In höchstem Maße heuchlerisch ist, dass sich ausgerechnet die Bundes - SPD über eine ungerechte Hartz-IV - Gesetzgebung, die ganz besonders Kinder betrifft, in Scene setzt. Die SPD empört sich über die Ungerechtigkeiten bei Hartz-IV - ihr eigenes "Teufelswerk"! Die Mündener Tafel sucht nun dringend nach 10 - 15 neuen Ehrenamtlichen, außerdem wird ein zweites Fahrzeug benötigt. Vielleicht sollte man einmal an den Türen der Parteien anklopfen, die uns diese Nöte beschert - die Würde der Menschen mit Füßen getreten haben, die verantwortlich dafür sind, dass die Starken in unserem Land immer stärker und die Schwachen immer schwächer werden!

Kirsten Klein, SprecherInnenratsmitglied der Partei DIE LINKE. Ortsverband Hann. Münden